Das Buch der Träume
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295 (The Rainbow Children)

The Rainbow Children don't care about pageviews or such things, they're not after popularity. These children are able to create worlds of their own, transcending and transforming reality, making this world young and powerful again. The Rainbow Children are revealing the hidden and magical things, secrets of the heart and the soul, and feeling their art is like being born again, just ready for a fresh start in a world full of adventures.

Buch der Träume, 5. Juni 2010
5.6.10 18:09


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294 (Eternity)

In hell I found there was a way
To eat the flesh eternally
Of virgins with a smile so bright
The sun's ashamed on her high ride
When darkness falls this feeling grows
A mighty heart's always in love
So take away this heart of mine
That in the end the dark will shine.

Ich kann nicht dichten, aber das Gedicht war da von einem Augenblick zum nächsten, vollständig da nach nur sieben Minuten - komplett, ohne Zweifel: Kein Wort zuviel, keines zuwenig, makellose Schönheit. Zugleich war This Heart Of Mine Wendepunkt für mein deviantART, weil deutlich wurde, wieviel mehr ich kann, wenn ich weg bin von mir und das tue, was Sri Aurobindo als "Sich überantworten" bezeichnet hat. Jetzt verstehe ich von Tag zu Tag weniger von dem, was ich tue, aber ich tue von Tag zu Tag mehr von dem, was ich tun soll.

Buch der Träume, 4. Juni 2010
4.6.10 14:00




© Marleen B.


Löwenzahn

* Eine Geschichte von BeautifulExperience - mit einer Illustration von Marleen B. *

Danke für die Inspiration, kleine Hexe!


Drei Wünsche hatte er frei, drei Wünsche.
Keinen mehr, keinen weniger. Drei - ganz ohne Einschränkungen. Er war sich vollkommen sicher, als er sie gegen die Sonne hielt: Nur drei Flugschirme waren übrig, und sie lösten sich nicht im Wind. Sie warteten auf ihn, warteten darauf, dass er seine Entscheidung traf und seinen Gedanken, seinen Wünschen freien Lauf ließ.
Was sollte er sich wünschen? Und was machte ihn so sicher, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen würden?
Pusteblume - ein Wort mit dem Klang einer Liebkosung, niedlich, nett, warm. Löwenzahn - der Name machte ihm plötzlich Angst. Ja, es war lächerlich, durchaus. Aber Löwenzahn hatte auf einmal nichts Kindliches mehr für ihn, und als der Wind an einem der Flugschirme zerrte, betete er, dass er sich nicht lösen würde. Er musste den richtigen, den richtigen, den richtigen Gedanken an den Flugschirm binden, und er hoffte von ganzem Herzen, dass er Herr seiner Wünsche war. Als er die drei Schirme nun genauer ansah, kamen sie ihm auf einmal unglaublich groß vor.
2.6.10 09:48


293 (Freiburg)

Ich kann kaum noch atmen.

Hexenjagd ist nun mit vier weiteren Sätzen endlich abgeschlossen, aber ich musste erst mit Miriam über meinen Wunsch, diese Tage unten an der Dreisam zu sein, reden, um das Parkhaus, den Unterbau der Brücke und den Fluss vor Augen zu haben - den einzigen Platz, wo diese Geschichte ihr Ende nehmen konnte. Freiburg ist die ideale Stadt für diese Geschichte - ganz genauso, wie Hamburg die einzige Stadt für Deadline und Toronto der Ort ist, an dem Das Nest entstehen musste.

Buch der Träume, 24. Mai 2010
24.5.10 20:23


292 (Around the world)

Vor kurzem habe ich bei irgendjemandem, den ich nicht näher kenne, etwas über Prince And The Revolution's Around The World In A Day geschrieben, und seit vier Tagen höre ich nicht nur das Album, sondern auch sämtliche daraus ausgekoppelten Extended Versions und B-Sides rauf und runter. Nicht auf irgendeiner bescheuerten Anlage, sondern mit guten Sennheiser-Kopfhörern auf meinem iPod, und es ist unglaublich, was sich alles in diesen Songs versteckt:

"Pop Life - what's the matter with your sex? Is 15 minutes your best?"

Aber nicht nur textlich, vor allem musikalisch tun sich Welten auf, verschieben sich Horizonte. Ich kann nicht anders als dasitzen, zuhören und bewundern, und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als mit Worten wenigstens annähernd das bewirken zu können, was Prince mit seiner Musik auslöst.

Buch der Träume, 19. Mai 2010
24.5.10 12:51


291 (Geister)

Donnerstag waren wir mit den Wilden im Kurpfalzpark Wachenheim, und obwohl es beinahe den ganzen Tag geregnet hat, war es großartig dort. Wegen dem Wetter hatte kein einziges Fahrgeschäft geöffnet, aber die Jungs spielten begeistert Fangen im Labyrinth und im Piratennest, und Sara und ich konnten nicht genug bekommen von diesem geilen Tag.
Freitag war ich dann von Jaques und Charly eingeladen zum Pizzaessen bei Milano, und gegen vier traf ich mich dann mit Sabrina in der DVD-Abteilung beim Müller. Im Eingangsbereich begegnete ich kurz vorher zwei Menschen , die ich um ein Haar beide zu meinen Freunden gezählt hatte, und sie waren so falsch, dass mir schlecht wurde. Es ekelte mich an, als ich seine Hand in meiner spürte und in sein unechtes Lächeln blickte, während sie sich regelrecht wegduckte, um mir nicht begegnen zu müssen. Ab da hörte sie auf, zu existieren, und ich war froh, als mich Sabrina oben umarmte.
"He, hast du einen Geist gesehen?", fragte sie mich lachend. Da musste ich auch lachen, und die Anspannung fiel von mir ab.
"Willst du ihn sehen?" Sie nickte, und ich grinste über beide Ohren.
"Aber bleib ein bisschen weg von mir, dass du dich nicht hinreißen lässt, wenn du sie siehst."
Vielleicht waren Steffen und Marleen noch unten in der Drogerie- und Parfümabteilung, und Sabrina sollte sehen, wie naiv ich war, einen von beiden für eine Freundin zu halten.
"Ihn kannst du nicht übersehen, und sie klebt an ihm." Und unten waren sie tatsächlich noch, und ich hielt mich kurz bei den Parfüms von Dior auf, nur eineinhalb Meter neben ihnen, damit sie sich einen Eindruck verschaffen konnte, und wir waren wie Fremde. Es fiel mir schwer, nicht laut zu lachen, aber weil es irgendwie auch traurig war, konnte ich mich beherrschen, und dann verließ ich den Laden.
"Tolle Freunde..", sagte Sabrina bei meinem Fahrrad zu mir, und ich antwortete mit einem sehr kleinlauten und kaum vernehmlichen "Ja..", bevor sie es auf den Punkt brachte: "Geister, das sind sie jetzt wohl für dich; ganz so, wie ich es für sie gewesen bin." Dann lachten wir beide, bevor wir uns noch einmal kurz trennten, um schnell die Besorgungen für die Party zu erledigen.

Buch der Träume, 7. Mai 2010
8.5.10 17:11


Menowin Fröhlich: Don't Believe

Ein eingängiger Popsong wird nur dann zu einem unvergesslichen Song, wenn er vom richtigen Künstler gesungen wird, und Menowin Fröhlich machte sich im Finale der siebten DSDS-Staffel Don't Believe dermaßen zu eigen, dass seine unnachahmliche Live-Performance direkt hätte auf CD gepresst werden können. Hier war Leidenschaft, Energie, Intuition am Werk, und Don't Believe wurde durch Menowins Stimme zu einem echten Hit - einem Song mit dem Potential, zwei Monate lang die Spitzenposition der Charts zu halten. Die Siegersingle wird nun dennoch durch Mehrzad Marashi interpretiert, denn die Mehrzahl der Deutschen entscheidet. So ist das Reglement dieser Castingshow, und die Mehrzahl der Deutschen kommt definitiv besser klar mit einem Typen, den man anfassen kann, der nicht zu weit von der Masse weg ist, in vermeintlicher Größe Bescheidenheit verkörpert und gewillt ist, sich nach vier Monaten mehr oder weniger großem Erfolg wieder brav in die Durchschnittlichkeit der Menge einzuordnen. Der brave Familienpapa, Mister Jedermann, der Mann in der Menge hat dank der nivellierten, auf Nummer Sicher gehenden Mentalität von uns Deutschen gewonnen. Der klar Bessere, der überragende Künstler des Wettbewerbs hat kurz vor der Ziellinie verloren. Logisch: Das Genie macht uns Angst.


A review from the heart.


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Please show your love! Play Menowin!
18.4.10 21:33


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