
Nichts ist wirklich, alles ist.
"Das Wort hat Macht. Was für eine Macht, oder Macht wozu, hängt von der Natur der Inspiration und dem Thema und dem Wesensteil ab, den es berührt. Wenn es das WORT selbst ist, so wie in gewissen Äußerungen der großen Schriften, dem Veda, den Upanischaden, der Gita, kann es durchaus die Macht haben, einen spirituellen und erhebenden Impuls, ja sogar gewisse Formen der Verwirklichung zu erwecken ... Die vedischen Dichter betrachteten ihre Dichtung als Mantren, sie waren die Vehikel ihrer eigenen Verwirklichungen und könnten Vehikel der Verwirklichung für andere werden ... In früheren Zeiten hatte ich oft Erleuchtungen, ja sogar beginnende Verwirklichungen, während ich über Verse der Upanischaden oder der Gita meditierte. Alles, was das WORT, das LICHT in sich trägt, gesprochen oder geschrieben, kann dieses Licht innen entzünden, sozusagen einen Himmel aufschließen, die tatsächliche Schau dessen bringen, wofür das WORT der Körper ist."
Sri Aurobindo
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