Das Buch der Träume
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Teuflische Feedbacks

Sean: Remembering me

Jetzt hab ich mal eine vom Ende der Dateien genommen, und auch die hat mir nicht so zugesagt. Dein Englisch ist ziemlich fehlerhaft (nein, ich kann es nicht besser, aber es f?llt auf, obwohl ich es nicht besser kann), und der Text ist oberfl?chlich. Besser als die von xpetery ist sie aber allemal!

yoursweetsixsixsix



"Remembering me

"Kids play outside, their noise comes in, gives me the feeling of beeing alive.
As I close my eyes, I see him with the baby in his arms, holding it as if the child would know all answers to all question inside. And still I remember his wispered words he told this sweet and kind child before he brought it to bed.
I'll never forget the face as he came out of the room and told me our child wouldn't be there anymore. The tears he was crying an his body tumbling down as if someone would have cut him down.
Nothing of this I'll forget. Nothing.
Even if I would try, it would come back to me, again and again and again.
It didn't took long for him, he couldn't bear the missing of our child and used one moment as I was away to kill himself. This day I came late from work, he couldn't work anylonger, and all was so quite while a strange smell was in the air. Then I turned on the lights and there he lay. Everywhere I looked was blood, the letter he left me, seemed to be written with blood.
I was shocked, it was like someone would be playing a cruel game with me, with rules I don't know.
As I got out of strring to his dead body I called the police. The same officer searching for our child came and cared for me. He did all he could do to save me from doing suicide but I was already dead.
Nothing kept me in life.
My loved husband had done suicide and my child had been kidnapped and I knew deep down inside that my sweet little baby would never be found alive because it was dead. Somedays later after my man was brought to grave I went walking along a river and because iat was so hot I went into the water. Somehow I found myself in the streaming after a moment but I didn't want to get out of it. A few days later the porr police officer - who had cared so much for me - found me. I was nearly frozen and definitely more dead as alive. Anyway he'd not given up and brought me to hospital, the whole day and the whole night he was around carring for me." The woman looked at me and I nodded as her eyes questioned me if I could
understand why she'd saved my life.

"Well, now he and I want to marrie because we love one another and I got a sweet little surprise for him. He doesn't know it, but if everything's allright.... Well I'm pragnant. I'll get a baby in eight months." Her eyes seemed like sparkling stars to me. As I tried to say anything, she shooked and said: "Don't say anything to him. He'll know early enough and you look like needing some hours of sleep."
Then she went out, turned the lights off and closed the door.
I knew that I should sleep but somehow my mind was crazy untired while my body nearly screamed for sleep. The last thing I remember before I slept in was a lovely and kind face looking down with these strange knowing in it eyes which told me that I'd be save."



**

Sean: Tr?umende Gedanken

Die zweite von dir ist schon deutlich besser, wirklich mit Fantasie geschrieben. Sie beginnt zwar ziemlich beh?big, aber nach dem ersten Drittel legst du gut zu.
An den erotischen Tr?umereien w?re ich ein bi?chen mehr dran geblieben, mehr Tiefe, nicht so sehr Oberfl?che, h?ttest dich mehr trauen k?nnen! Ein bi?chen zuviel Spielraum f?r die eigene Fantasie.
Leider wieder einige Fehler drinnen, die beim Lesen st?ren, aber die Geschichte an sich ist wenigstens nicht schlecht.

yoursweetsixsixsix




"Tr?umende Gedanken

Ich sitze hier und betrachte das geschlossene Fenster mit den runtergelassenen Roll?den, mehr oder weniger ist alles grau in grau, nur das Licht der Lampe spiegelt sich im Glas und wirft Schatten in mein Gesicht. Auf meinem Schoss liegt mein Schmuseteddy, der schon seit einiger Zeit, meinen gleichaltrigen Kuschlb?ren von Steiff abgel?st hat, da dieser im Laufe der Zeit sich in seine Bestandteile aufgel?st hat.

Das Radio dudelt irgendwas von DJ Bobo und entnervt wechsle ich den Radiosender. Anscheinend gibt es derzeit nichts Gescheites mehr um diese Uhrzeit im Radio. Mittlerweile beginnen meine Gedanken wieder zu kreisen und vor meinem inneren Auge beginnt wieder diese Blume zu bl?hen, w?chst und ich finde mich selbst in ihr sitzend wieder.
Langsam und behutsam stehe ich auf, aber die Blume ist unbeeindruckt von mir und fl?stert mir leise ins Ohr:

"Wer glaubst du, das du bist, dass du hier in mir sitzen kannst?"

Verwirrt sch?ttele ich den Kopf und drehe mich suchend nach der Stimme um.

"Wer soll ich schon sein?" fl?ster ich zur?ck. "Vielleicht bin ich dein Kind, vielleicht deine Mutter, vielleicht deine Sch?pferin oder vielleicht auch nur dein Gesch?pf. Doch ich existiere, nicht wahr?"

Ein leises glockenhelles Lachen erklingt.

"Dein Weg ist schon mal richtig, aber warum bist du zu mir gekommen? Du h?ttest doch auch zu ihm gehen k?nnen, er h?tte dich mit offenen Armen empfangen."

Mir wird schwindlig als ich tief einatme.

"Ich kenne ihn doch nicht, du bist mir so vertraut. Ausserdem was soll ich bei ihm, mit dir kann ich soviel anfangen...."

Ich sp?re wie ich falle und aufgefangen werde.

"Bist du sicher, das du mit mir soviel anfangen kannst?" Wieder dieses glockenhelle Lachen, diesmal direkt an meinem Ohr.

"Ja," fl?ster ich leise, "und ich m?chte dich gerne sehen." Als ob mein unausgeprochener Wunsch auch anderes mit IHR? zu tun Bitte genug gewesen w?re, beginnen sich die Nebel vor meinem Gesicht zu verziehen bis ich in ein liebevolles L?cheln blicke.

Das Gesicht ist da, aber nicht greifbar.

Nicht alt, nicht jung, ich f?hle mich als w?rde ich in die endliche Unendlichkeit blicken. Als ob sie meinen Gedanken lesen w?rde lacht sie wieder und ihr Lachen umf?ngt meinen K?rper, h?llt ihn ein und durchdringt ihn. Meine Nerven beginnen verr?ckt zu spielen und ich habe das Gef?hl Feuer durch meine Blutbahnen zirkulieren zu haben.

"Na gef?llt dir das?" Ein Fl?stern wie vom Wind durchstr?mt die Luft.

Ich bin unf?hig klar zu denken, aber in mir formt etwas das lange verborgen war ein "Ja" zur Antwort und ich sp?re wie ich in einen Strudel aus neuen Empfindungen gezogen werde.

'Was ist das?' Es ist nur ein Gedanke, aber ich sp?re wie sich etwas ?ndert und der Strudel ruhiger wird und schliesslich verebbt. Vor mir liegt ein See mit einem Rosenstrauch in der Mitte. Die Bl?ten scheinen mir wie eine abenteuerliche Mischung aus Seerosen und den roten Rosen die ich zu meinem letzten Geburtstag bekam.

'Ich m?chte sie sehen.' denke ich und schon stehe ich auf der Wasseroberfl?che vor dem Strauch, habe eine von ihnen in der Hand. Ein k?hles Fr?steln durchf?hrt mich, sie ist kalt wie Eis.

Unwillk?rlich sehne ich mich zur?ck nach der w?rmenden N?he des Blumengesch?pfes.

"Was hast du denn?"

Ich sp?re die Stimme, erzittere, m?chte mehr von ihrer Ber?hrung.

"Es war so kalt." meine Stimme h?rt auf zu existieren. Ich l?se mich auf und treibe auf das Blumengsch?pf zu. 'Die Rosen waren so sch?n und schienen voller W?rme, aber ihre Ber?hrung gibt einem das Gef?hl zu sterben. Jede Sekunde stirbst du einen Tod.'

"Du hast Recht." Ein eisiges Lachen durchdringt mein Wesen. "Aber das geh?rt auch zu mir und nun habe ich dich, du kannst nie wieder zur?ck in deine Welt."


Alles in mir schreit auf und wehrt sich gegen das Blumenwesen. 'Nein!
Neeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin!!!!!!!!!!!'

Meine Gedanken schreien erstickt auf, versuchen sich einen Weg aus dem Gef?ngnis zu erk?mpfen das sich wie eine Rosenwand um mich windet. 'Lass mich gehen.'

Wieder dieses h?hnische Lachen. "So und warum, du wolltest doch mehr haben oder? Du wolltest doch das hier haben! Nicht wahr?"

Mein Geist windet sich vor Schmerz und einem seltsamen Verlangen dem zu folgen, was das Wesen mit mir anstellt.

Ich selbst schreie Nein, wehre mich, zerre an den Fesseln, w?hrend etwas aus mir hinauskriecht und mich hinwegfegt.

Am Rande meiner Wahrnehmung sehe ich die beiden Wesen vor mir stehen, h?re ihre Stimmen.

"Was machen wir mit ihr?" fragt mein anderes Ich. Mich schaudert es, zum Teil vor Abscheu und Angst vor dem was dort in mir geschlafen hat, aber zum anderen vor dem was ich sein k?nnte, wenn ich mich bedingungslos hingeben w?rde. Meine Gedanken bleiben von den beiden nicht unentdeckt.

"Sieh an, sie scheint dir ja mehr verfallen zu sein, als sie zugeben mag. Mal sehen was sie noch f?r Ideen hat...."

Ich sp?re das Eindringen von ihnen in meine Gedanken schon nicht mehr, meine Kraft sie abzuwehren ist v?llig verschwunden. Das Einzige was ich noch wahrnehme ist das Verlangen der beiden nach meinen Fantasien. Und pl?tzlich h?rt es auf. Von einem Augenblick auf den anderen ist Ruhe und ich bin von allen Empfindungen isoliert. Nach einem weiteren Moment entdecke ich die beiden wieder in meiner N?he und mir wird schlecht. Was sie dort tun ist so abscheulich und zugleich erregend anziehend, das meine Seele sich darunter kr?mmt.

Glockenhelles Lachen dringt zu mir her?ber. Wenig sp?ter stehen die beiden wieder vor mir.

"Ich glaube sie will mitmachen." meint das Blumenwesen.

"Warum nicht?" antwortet mein Gegenpart. "Aber ich glaube nicht, dass es ihr lange gefallen wird."

"Stimmt und ausserdem nur eine Seele, das ist langweilig. Ich bin f?r den K?rper hier." entgegnet die andere ihr und ich sp?re wie sich meine Seele wieder in einem K?rper manifestiert. Ein lautes schmerzerf?lltes St?hnen dringt ?ber meine Lippen.

'Es tut so weh.'

Der neue K?rper schmerzte und f?hlte sich zugleich atemberaubend an. Ich sp?rte noch wie ich in die Knie gehe und langsam zur Seite kippe.


"Aber nicht doch." Welche der beiden es ist, kann ich nicht mehr unterscheiden, aber der Spott darin tut weh, verletzt irgendetwas von dem sie glauben, das es nicht mehr existiert. "Weisst du was?" f?hrt die Stimme fort. "Wir fangen mit der ersten Idee von dir an."
Lachend wendet sie sich an das andere Wesen. "Holst du schon mal die Fesseln?"

W?hrend sich die eine entfernt, kniet die andere sich zu mir und ber?hrt mich. "Mal sehen was du alles mitmachst wenn du im anderen Geschlecht steckst."

Ihre Ber?hrung l?st ein Kribbeln aus und ich sp?re wie mein K?rper sich langsam in den eines Mannes verwandelt. Vor Schmerzen gekr?mmt liege ich am Boden als die andere zur?ckkommt. Sie pfeift entz?ckt, tritt mit ihrem Fuss sacht gegen mich so dass ich auf die Seite rolle und sie mich ganz betrachten kann.

"Dein Geschmack war schon immer nicht schlecht." meint sie zu dem anderen Wesen. Dann beugt sie sich ?ber mich, ber?hrt mich und mit einem Mal bekomme ich kaum noch Luft.

Abrupt h?ren die Schmerzen auf. Ich atme erleichtert auf und begegne den sp?ttischen Blicken der beiden als ich mich aufrichte. Unsicher stehe ich auf den Beinen und drehe mich um, unschl?ssig mache ich einen Schritt von ihnen weg.

Zwei Sekunden sp?ter wickeln sich Dornenranken um meine Handglenke und reissen mich brutal zur?ck.

"Wohin willst du denn?" Der Spott durchschneidet meine Sinne und macht es mir unm?glich zu antworten, w?hrend tief in mir etwas schreit 'lauf weg. mach das du fort von hier kommst. die beiden sind dein tod.'

W?hrend ich das Gef?hl habe von den Dornenranken entzwei gerissen zu werden, beginnen sich die beiden Wesen vor meinen Augen in wundersch?ne attraktive Frauen zu verwandeln. Seltsam ihnen scheint es keine Schmerzen zu bereiten, doch wenig sp?ter bemerke ich den Irrtum. Denn w?hrend sie sich verwandeln, ber?hren sie mich immer wieder sanft und fast liebkosend, doch jede dieser Ber?hrungen jagt eine Welle aus Schmerzen durch meinen K?rper und ?bersteigt den vorhergehenden. Nach einer Ewigkeit sind die beiden fertig und g?nnen mir eine Pause. ?belkeit durchst?rmt mich wie eine Woge aus t?dlichen Gef?hlen, nur mit M?he bleibe ich bei Bewusstsein.

Zwei Ewigkeiten sp?ter w?nsche ich mir doch das Bewusstsein verloren zu haben. Die beiden Frauen beginnen sich langsam und genussvoll auszuziehen, wobei sie mich immer wieder ber?hren und irgendetwas in meinen K?rper injezieren.

Ich kann nicht verhindern, dass das was sie tun mich auf einer tieferliegenden Ebene zu erregen beginnt. Mit einem Mal m?chte ich die beiden ber?hren und andere Dinge mit ihnen tun, doch werde ich von den Dornenranken zur?ckgerissen. Zwei weitere haben sich mittlerweile um meine Fussgelenke gewickelt und brennen sich gerade in meine Haut. Mein Verlangen scheint die beiden zu belustigen, denn die eine schnippt mit den Fingern, woraufhin sich zwei weitere Dornenranken an meinen K?rper schmiegen. Die eine findet ihren Weg um meine Taille, w?hrend die andere meinen Hals liebkost und die vier anderen meine Hand- und Fussgelenke in verschiedene Richtungen ziehen.
Mein K?rper f?hlt sich an als w?rde er gleich zerreissen und ich bekomme wieder weniger Luft. Langsam legt sich ein roter Schleier vor mein Gesicht, durch denn ich noch mitbekomme wie sich eine weitere Dornenranke meinem K?rper n?hert. Danach habe ich ein ziemliches Blackout.


Das n?chste an das ich mich erinnern kann, sind H?nde die mich zwischen meinen Beinen ber?hrern und etwas massieren, das nicht da sein sollte, wenn ich im K?rper einer Frau gewesen w?re. Mit einem Schlag ist wieder alles da.
"Sieh an, unsere Kleine ist wieder wach und anscheinend gef?llt es ihr...."

"Nein, mir gef?llt das nicht." behaupte ich w?hrend ich nach Luft schnappe, weil die eine sanft aber bestimmt hineingebissen hat.

"So, warum zitterst du dann so vor Erregung?" neckt mich die andere und beginnt meinen R?cken abzulecken.

"Weil, weil....." versuche ich zu entgegnen, doch stattdessen entringt sich ein lustvolles St?hnen meiner Kehle, als die eine langsam und z?rtlich fester in die M?nnlichkeit meines K?rpers beisst.
"Weil was?" fragt die andere, w?hrend sie beginnt mich hingebungsvoll in die Schulter zu beissen und mit ihrem Finger in meinem Bauchnabel spielt.

Atemlos schnappe ich nach Luft und versuche die Erregung und das Verlangen auszuschalten, welche in mir immer st?rker aufwallen. Klare Gedanken sind unm?glich und ein anderer Wunsch als die beiden zu nehmen hat in meinem Denken keinen Platz mehr.

"Wir haben sie." fl?stert die eine der anderen zu. "Ja, du hast Recht, so einen guten Mann haben wir lange nicht mehr geformt." gibt die andere ebenso leise zur?ck.


Halbbesinnungslos h?nge ich mittlerweile in den Ranken, w?hrend die beiden weiter ihrem Vergn?gen fr?hnen und mich von einer Welle der Erregung in die n?chste st?rzen. Meine Welt besteht nur noch aus erregt werden, die beiden sp?ren und wieder versinken sobald sie mir eine Pause g?nnen. Irgendwann nehme ich sogar das nicht mehr war, da ich einfach zu ersch?pft bin und alles in Dunkelheit versinkt, gegen welche selbst die beiden machtlos sind.


Ewigkeiten sp?ter erwache ich in einem weichem Bett. Zwar bin ich immer noch mit Dornenranken gefesselt und mein K?rper f?hlt sich wie eine einzige Wunde an, aber die beiden sind nicht in der N?he.

"Sie ist wach.", h?re ich leise Worte von der Seite und drehe m?hsam meinen Kopf in die Richtung ohne etwas zu erkennen.

"Schh, bleib ruhig liegen." In den Worten klingt Bewunderung mit.

"Aber...," versuche ich, aber mehr als ein qualvolles Husten bringe ich nicht zustande.

"Hol etwas zu trinken", fl?stert eine andere Stimme und wendet sich dann an mich. "Warte, ich helfe dir."
Ich f?hle meinen Kopf hochgehoben und sp?re H?nde die vorsichtig einen Verband entfernen.
Mein Aufatmen geht in einem beif?lligen Raunen der anderen Anwesenden unter.
Verwirrt blicke ich in das Gesicht eines Mannes, der mich besorgt und zugleich bewundernd ansieht. Als ich ansetze etwas zu sagen, sch?ttelt er den Kopf.

"Schh, bleib ruhig lieben." Der Klang der Stimme l?sst mich aufhorchen, es ist eine Frauenstimme.

Wenige Augenblicke sp?ter ist einer der anderen mit Wasser zur?ck und der Mann ?!? fl?sst mir einige Tropfen ein.

Mit dem Wasser kehren auch meine Lebensgeister zur?ck und die Dornenranken ziehen sich von meinem K?rper bis auf zwei zur?ck. Die beiden verbleibenden helfen mir dabei mich aufzurichten, damit ich trinken kann.

Nach einer Weile f?hle ich mich kr?ftig genug um alleine zu sitzen und die verbleibenden Ranken ziehen sich vollends zur?ck.

"Wer seid ihr?" Meine Stimme ist immer noch nicht mehr als ein Fl?stern, aber klar und deutlich.

Der mir das Wasser eingefl?sst hat gibt mir Antwort. "Wir sind wie du in den Bann dieses Wesens geraten." Ein trauriges L?cheln huscht ?ber sein Gesicht. "Nur wenige ?berleben die eigenen Fantasien und die des Wesens. Und die welche es ?berleben landen hier. Manche verschwinden allerdings nach einiger Zeit wieder von hier. Mehr weiss ich auch nicht."

"Und ihr seid alles M?nner? ich meine Frauen?!?" Meine Verwirrung stand mir ins Gesicht geschrieben.

Wieder nickte mein Antwortgeber. "Ja, wir alle waren Frauen, bis wir den Rosen im Teich erlagen. Danach haben sie uns zu dem gemacht was wir sind. Frauen gefangen in K?rpern von M?nnern." Er, ich meine Sie, legte eine Pause ein. "Und dann gibt es noch solche wie dich."
"Wie mich?" Warum hatte ich das Gef?hl, dass dies nichts Gutes f?r mich bedeutete.

"Ja, du wirst bald wieder von ihnen geholt werden, vielleicht wirst du zu uns zur?kkehren, vielleicht auch nicht, aber du wirst geholt werden. Wann das weiss ich nicht, aber es steht fest. Schliesslich..." Auf seinem Gesicht, ihrem Gesicht? erschien ein verlangendes L?cheln. ".... werden sie nicht ihr bestes St?ck bei uns lassen."
Mir schauderte, wo zum Henker war ich gelandet. Frauen die in M?nnerk?rpern steckten und sich gegenseitig begehrten, das war definitiv nicht meine Kragenweite. Nichts wie weg!, dachte ich. Wie immer mussten meine Empfindungen deutlich auf meinem Gesicht gestanden haben, denn das L?cheln erlosch und machte Betroffenheit Platz.

"Es tut mir leid, wenn ich dich verletzt habe, aber es ist das einzige Vergn?gen was wir hier haben. Und wenn Neulinge kommen, habe ich hier die Verantwortung......." Den Rest des Satzes liess er in der Luft h?ngen.


Die restliche Zeit bis zur Ruhezeit verbrachte ich alleine und keiner versuchte mir nochmal Avancen zu machen; doch ich konnte sie fl?stern h?ren, was es f?r mich nicht unbedingt einfacher macht.

Nebenbei gesagt, ich sass immer noch auf dem Bett und begann aus reinem Zeitvertreib meinen neuen m?nnlichen K?rper zu inspizieren. Ich konnte mir ein bewunderndes Pfeifen grade noch verkneifen. Es war schon atemberaubend einmal selbst in so einem K?rper zu stecken, den man selbst die ganze Zeit begehrt hatte, doch ich wollte trotzdem meinen eigenen K?rper zur?ck, wollte wieder mit Haut und Haar Frau sein.



W?hrend sich die anderen zur Ruhezeit einfach auf den Boden legten und auf der Stelle einschliefen, sass ich auf dem Bett und dachte nach. Ich war so in meine Gr?belei versunken, dass ich die Ankunft der beiden Frauen beinahe nicht mitbekommen h?tte. Das glockenhelle Lachen der beiden liess mich aufsehen.
"Oh hallo." entgegnete ich unsicher, w?hrend sich in meinen Gedanken die Furcht ein Nest aus klebrigen F?den baute.
"Dir scheint es ja wieder besser zu gehen." meinte die Gr?ssere der beiden.

Ich nickte, vollkommen verwirrt von ihrer Freundlichkeit.

"Na dann, kannst du ja mit uns mitkommen. Oder hast du Angst?" fragte die Kleinere.
Ich sch?ttelte hastig den Kopf.

"Du bist s?ss, aber l?gen n?tzt nichts, wie du zweifelsohne bemerkt hast, k?nnen wir Gedanken lesen und sp?ren...." Die Gr?ssere legte mir die H?nde auf die Schultern und die Umgebung verschwamm vor meinen Augen. Das n?chste was ich erkannte war ein Bild von einem bewusstlosen Mann an dem sich zwei Frauen vergn?gten. Mit einem Schaudern wurde ich gewahr, dass es sich um mich handelte. Zugleich begann aber auch etwas in mir zu kribbeln, f?hlte sich erregt, aber mir stand nicht der Sinn nach einem weiteren Abenteuer. Um auf andere Gedanken zu kommen wandte ich mich wieder den beiden zu, das heisst ich wollte es, aber die zwei waren nicht mehr da. Ich war allein in einem riesigen dunklen Raum und als ob das nicht schon genug gewesen w?re, begann der Boden unter mir nachzugeben, bis er schliesslich ganz verschwand und ich durch das so entstandene Loch fiel.

Je l?nger der Sturz dauerte, desto mehr fragte ich mich ob ich es mir vielleicht nur einbildete oder ob es ein weiterer Test der beiden war um herauszubekommen wieviel ich ertrug. Meine Frage wurde beantwortet als der Sturz abrupt endete und ich sanft wie eine Feder auf schwarzen Marmorboden aufsetzte.

"Willkommen."

Nur dieses eine Wort erklang, doch eine Woge aus Freude erf?llte meinen K?rper.

Ich habe es geschafft!

Klar wie ein Kristall stand dieser Gedanke in meinem Geist und mit einem Mal war alles vergessen, was ich durchgemacht hatte um hierher zu kommen. Niemals mehr w?rde ich eine willenlose Marionette sein, die an den F?den der anderen tanzte. Ich hatte die beiden ?berlebt und nun war es an mir mein Opfer auszusuchen.

Ein b?ses L?cheln huschte ?ber mein Gesicht, ohja die beiden w?rden die ersten sein, die meine neuen Fantasien kennenlernen w?rden. Mit einem kaltem Lachen wandte ich der Welt meiner Wesen den R?cken zu und kehrte in die meine zur?ck.


Sie w?rden meine R?ckkehr herbei sehnen, sie erwarten und dennoch hoffen, dass ich nie mehr kommen w?rde. Ich l?chelte, alle bis auf einen.


14.Mai 2003
by sean"

6.6.05 10:04
 

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