Das Buch der Träume
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Die Verführung

Mit dir und ohne dich
Oder: Als Rotkäppchen nicht dem bösen Wolf, sondern dem Teufel begegnete

Ein zeitloser Dialog im Buch der Träume



* Eine Geschichte von Louis Cyphre und Sahlene *




1 Mit dir


"Anstelle ihres Gesichtes trat eine entsetzte, entstellte Fratze, als der Massenmörder das Klebeband aus der Tasche holte. Er lächelte beruhigend, während sie sich, bewegungsunfähig vor Angst, gegen einen Baumstamm drückte und hoffte, all dies wäre nur ein Traum, aus dem sie nur aufwachen müsste, um ihn für immer zu vergessen.
Als ihre Hände und Füße gefesselt waren und der Mörder ihr mit irrem Glimmen in den Augen die Bluse aufschnitt, gab sie entgültig auf.
Dennoch, die erlösende Ohnmacht wollte sich nicht einstellen."

Bitterböse, zynisch, grausam, wahr und verstörend wie die längere Geschichte "Gott im Park" von BeautifulExperience. Eure Texte weisen einige Parallelen auf, und die Wirkung bei deiner Story bleibt nur deswegen hinter der von "Gott im Park" zurück, weil sie weniger Bauch-Geschichte ist.
Dennoch einer der herausragenden Texte im Buch der Träume!

Louis Cyphre

*


Bonsoir Louis

wie schön, dass du meine Geschichte entdeckt hast, denn ehrlich gesagt, sind deine höchst ehrlichen und schonungslosen Kritiken eine Offenbarung für jemanden, der selbst schonungslos und unbarmherzig ist.

Die Geschichte "Gott im Park" von Bo kenne ich leider nicht, allerdings scheint es mir, dass ich die Parallelen selbst auch gerne erkennen würde.

Ich bedanke mich dafür, dass meine zugegebenermaßen kranke Geschichte dir gefallen zu haben scheint.


*


Ich verbeuge mich, Mademoiselle!

Es tut gut, einmal selbst ein Feedback zu bekommen, auch wenn Ihres nicht unbarmherzig ist.
"Gott im Park" sollten Sie lesen! Aber Sie brauchen gute Nerven.

Louis Cyphre

*


Bonsoir

Unbarmherzig, wenn ich selbst so überaus reizend behandelt werde? Aber woher denn...

"Gott im Park" ist tatsächlich sehr viel echter als meine Geschichte, da muss ich Ihnen zustimmen. Während ich mich in psychoanalytischen Gedanken verliere und den Tiefgang quasi erzwinge, schreibt er ganz einfach, wonach er sich fühlt, ohne ernsthaft nach Motiven oder Erklärungen zu suchen.
Mich hat dieser selbstzerstörerische Effekt, den die Morde auf die handelnde Person hatten, sehr beeindruckt. Aber es stimmt, wäre ich weniger unsensibel, so hätte ich vermutlich tatsächlich nicht ausgehalten, das zu lesen.

Ich danke Ihnen für ihre Empfehlung

Maja


*


Mir gefällt Ihre Art, mit mir Konversation zu machen, Madame, und würde ich Ihnen in der Matrix begegnen, könnte ich den Reiz, den Ihre sorgfältig gewählten Worte auf mich ausüben, nicht verhehlen. So aber begegne ich Ihnen im Buch der Träume, und darum gestatte ich mir nur, Ihnen zunächst meine Bewunderung dafür auszusprechen, wie scharfsinnig sie kommentieren und in welch selbstverständlicher Weise sie Selbstkritik beweisen.

Ich verbeuge mich vor Ihnen.

Louis Cyphre

*


Bonsoir

Ich danke Ihnen für Ihre Verbeugung, und auch ich kann mich dem gewissen Unterton, den unsere Unterredung erhält, nicht entziehen.

Ihre Bewunderung erscheint mir wie das größte Kompliment, was man meiner Person machen kann, in diesem Sinne: Danke. Selbstkritik erscheint mir als einer der wesentlichsten Pfeiler unserer Gesellschaft, daher lege ich auf diese Fähigkeit großen Wert, sowohl bei mir als auch bei anderen.

Ich hoffe, dass ich beim nächsten Mal einen ordentlichen Hofknicks erwidern kann, bis dahin verabschiede ich mich wie sonst auch.

Maja


*


Ihre Worte schmeicheln mir, und es amüsiert mich sehr, dass auch andere unsere Konversation genießen, ohne uns zu nahe treten zu können.
Es scheint, als hätten Sie ein Spiel eröffnet, von dem wir beide wissen, dass es nur in der Matrix enden kann.

Ihre Noblesse erscheint mir ebenso bewundernswert wie die Schönheit Ihrer Sprache, und ich kann es kaum erwarten, Ihren Hofknicks in Verbindung mit Ihrem zauberhaften Lächeln zu sehen.
Die heimliche Provokation in Ihrem Blick wird meinen Sinnen nicht entgehen.

Louis Cyphre

*


Bonsoir

Es ist wirklich interessant, zu beobachten, wie sich immer mehr Menschen in unser Gespräch einzumischen beginnen, ohne dabei negativ aufzufallen oder mich beschämen zu können. Natürlich versuchen sie es auch nicht.

Bin wirklich ich es gewesen, die diese Konversation begonnen hat?
Nun, wenn ja, möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass mir jedes in ihr zu lesende Wort nahe geht und dass ich ihren Verlauf durchaus genieße.

Da die Schönheit meiner Sprache nur mehr ein schwacher Versuch in der Schönheit Ihrer Sprache sein kann, freut es mich, dass Sie sich nicht als imitiert empfinden.

Ohne die Provokation in Ihrem Blick wäre die Provokation in meinem Blick nur leerer, inhaltloser Schaum. Umso mehr erfüllt mich unser Gedankenaustausch mit Amusement.

Maja


*


Mylady,

Ihre Beobachtungen decken sich zweifellos mit meinen, und es gebieten Sitte und Anstand, dass die Umstehenden ein gewisses Maß an Zurückhaltung wahren.
Es kann und darf auch nicht anders sein, denn jede Person, die es wagt, unsere Konversation auf negative Weise zu stören, wird meinen Degen zu spüren bekommen!
Doch hoffe ich, dass Sie mich nun nicht für ein Rauhbein und einen verwegenen, geistlosen Abenteurer halten. Abenteurer bin ich schon, doch bin ich ein Abenteurer des Herzens, der alles, was er tut, im Grunde seiner Seele danach abwägt, was das Herz gebietet, und so entscheidet sich mein Schicksal.

Ihre Bescheidenheit ehrt Sie, edle Dame, doch ziemt es sich nicht, Ihnen diesmal nicht zu widersprechen: die Schönheit Ihrer Worte ruft das im Vergleiche blasse Echo meiner Worte hervor, doch gestatte ich mir, das Mondlicht im Angesicht Ihrer Sonne zu sein - so bin ich zufrieden.

Es schmeichelt mir sehr, dass Sie unsere Konversation genießen, und ich wage kaum zu hoffen, Ihnen an diesem Orte häufiger zu begegnen - doch mein Herzschlag beschleunigt sich, wenn ich nur daran denke, dass dies möglich sein könnte, und in dem, was ich begehre, vergesse ich mich selbst und erröte vor Ihnen. Ich laufe Gefahr, ein offenes Buch vor Ihnen zu sein, und so sehr es mir einerseits gefällt, dass Sie auch meine geheimsten Gedanken kennen mögen, so sehr erfüllt mich dieser Umstand auch mit Scham. Doch seien Sie gewiß, dass ich bei aller Begierde die besten Absichten hege.

Louis Cyphre

*


Bonsoir

Ich bezweifle nicht, dass sie bei allem Charme und aller Tendresse nicht auch ein heißblütiger Verfechter ihres Willens oder ihrer Freunde sein können, doch sehe ich in dieser Eigenschaft keinen Nachteil.
Im Gegenteil muss ich bekennen, dass mich die Aussicht, von Ihnen verteidigt zu werden, nicht wenig neugierig stimmt.

Das Herz ist das Schicksal und der vorherbestimmte Weg ist der, den wir gehen, wenn wir unseren Verstand ausschalten und auf unsere Innere Stimme hören. Nach diesem Grundsatz lebe ich und bisher hat mich mein Weg nie in die Irre geführt.
Wenn Sie also ebenso wie ich von Ihren Gefühlen geleitet werden, so sehe ich keinen Grund, Sie für ein Rauhbein oder einen überstürzten Abenteurer zu halten.

Es ist eine hocherfreuliche Abwechslung, zu sehen, wie sich ein so begabter Mann wie Sie nicht in seiner Begabung sonnt und hofft, sein Widerschein würde genügen, um ihn zu einem an Zuneigung und Liebe reichen Mann zu machen.
Dennoch scheint mir, so wunderschön das Mondlicht auch ist, es ist zu bescheiden für jemanden wie Sie. Wenn wir uns schon nicht übereinander erheben können, so sollten wir Seite an Seite das Licht der Sonne genießen. Folgen Sie mir zu dem Punkt, an den Sie mich erhoben haben, denn alles andere wäre zu gering.

An Ihren hehren Absichten habe ich nie gezweifelt, und es bedürfte eines großen Fauxpas, um meine Meinung diesbezüglich zu ändern. Unsere Herzen schlagen im Einklang, scheint es mir und auch ich begehre stets, neue Worte von Ihnen zu lesen, mich darin wiederzuspiegeln und vielleicht sogar eines Tages zu diesen Worten zu werden.

Tatsächlich sind Sie kein offenes Buch für mich, sondern eher ein Buch, von dem ich kaum zu hoffen wagen darf, das erste Siegel bereits gebrochen zu haben.
Ich möchte jedes einzelne Siegel brechen, bis Sie kein Geheimnis mehr vor mir verbergen können, und ich hoffe sehr, bis ich zum Siebten Siegel gekommen bin, werden Sie mir soweit vertrauen, dass das Wort "Scham" nie wieder zwischen uns fallen muss.

Ich danke Ihnen für alles, was Sie sind
Maja






2 Ohne dich



"Anstelle ihres Gesichtes trat eine entsetzte, entstellte Fratze, als der Massenmörder das Klebeband aus der Tasche holte. Er lächelte beruhigend, während sie sich, bewegungsunfähig vor Angst, gegen einen Baumstamm drückte und hoffte, all dies wäre nur ein Traum, aus dem sie nur aufwachen müsste, um ihn für immer zu vergessen.
Als ihre Hände und Füße gefesselt waren und der Mörder ihr mit irrem Glimmen in den Augen die Bluse aufschnitt, gab sie entgültig auf.
Dennoch, die erlösende Ohnmacht wollte sich nicht einstellen."

Bitterböse, zynisch, grausam, wahr und verstörend wie die längere Geschichte "Gott im Park" von BeautifulExperience. Eure Texte weisen einige Parallelen auf, und die Wirkung bei deiner Story bleibt nur deswegen hinter der von "Gott im Park" zurück, weil sie weniger Bauch-Geschichte ist.
Dennoch einer der herausragenden Texte im Buch der Träume!

Louis Cyphre

*


Ich verbeuge mich, Mademoiselle!

Es tut gut, einmal selbst ein Feedback zu bekommen, auch wenn Ihres nicht unbarmherzig ist.
"Gott im Park" sollten Sie lesen! Aber Sie brauchen gute Nerven.

Louis Cyphre

*


Mir gefällt Ihre Art, mit mir Konversation zu machen, Madame, und würde ich Ihnen in der Matrix begegnen, könnte ich den Reiz, den Ihre sorgfältig gewählten Worte auf mich ausüben, nicht verhehlen. So aber begegne ich Ihnen im Buch der Träume, und darum gestatte ich mir nur, Ihnen zunächst meine Bewunderung dafür auszusprechen, wie scharfsinnig sie kommentieren und in welch selbstverständlicher Weise sie Selbstkritik beweisen.

Ich verbeuge mich vor Ihnen.

Louis Cyphre

*


Ihre Worte schmeicheln mir, und es amüsiert mich sehr, dass auch andere unsere Konversation genießen, ohne uns zu nahe treten zu können.
Es scheint, als hätten Sie ein Spiel eröffnet, von dem wir beide wissen, dass es nur in der Matrix enden kann.

Ihre Noblesse erscheint mir ebenso bewundernswert wie die Schönheit Ihrer Sprache, und ich kann es kaum erwarten, Ihren Hofknicks in Verbindung mit Ihrem zauberhaften Lächeln zu sehen.
Die heimliche Provokation in Ihrem Blick wird meinen Sinnen nicht entgehen.

Louis Cyphre

*


Mylady,

Ihre Beobachtungen decken sich zweifellos mit meinen, und es gebieten Sitte und Anstand, dass die Umstehenden ein gewisses Maß an Zurückhaltung wahren.
Es kann und darf auch nicht anders sein, denn jede Person, die es wagt, unsere Konversation auf negative Weise zu stören, wird meinen Degen zu spüren bekommen!
Doch hoffe ich, dass Sie mich nun nicht für ein Rauhbein und einen verwegenen, geistlosen Abenteurer halten. Abenteurer bin ich schon, doch bin ich ein Abenteurer des Herzens, der alles, was er tut, im Grunde seiner Seele danach abwägt, was das Herz gebietet, und so entscheidet sich mein Schicksal.

Ihre Bescheidenheit ehrt Sie, edle Dame, doch ziemt es sich nicht, Ihnen diesmal nicht zu widersprechen: die Schönheit Ihrer Worte ruft das im Vergleiche blasse Echo meiner Worte hervor, doch gestatte ich mir, das Mondlicht im Angesicht Ihrer Sonne zu sein - so bin ich zufrieden.

Es schmeichelt mir sehr, dass Sie unsere Konversation genießen, und ich wage kaum zu hoffen, Ihnen an diesem Orte häufiger zu begegnen - doch mein Herzschlag beschleunigt sich, wenn ich nur daran denke, dass dies möglich sein könnte, und in dem, was ich begehre, vergesse ich mich selbst und erröte vor Ihnen. Ich laufe Gefahr, ein offenes Buch vor Ihnen zu sein, und so sehr es mir einerseits gefällt, dass Sie auch meine geheimsten Gedanken kennen mögen, so sehr erfüllt mich dieser Umstand auch mit Scham. Doch seien Sie gewiß, dass ich bei aller Begierde die besten Absichten hege.

Louis Cyphre




Unvollendet.
25.5.06 11:53
 

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