Das Buch der Träume
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Doltschin - Die anderen Seiten der Wirklichkeit (10)

* Eine Geschichte von BeautifulExperience *

Für Tanja


9


Später dann wachte ich auf und fand herausgewürgtes Fell und Knochen auf meiner Bettstatt. In meinem Mund getrocknetes Blut. Mein Magen stülpte sich von innen nach außen, und ich übergab mich auf die Kissen. Namenloses Entsetzen krallte sich an all dem fest, was an Menschlichem in mir übrig war.
„Ich habe es nicht ganz zu euch geschafft, nicht wahr, Mirella?“
Mirella entfernte die verschmutzten Laken, ohne mir den geringsten Vorwurf zu machen.
„Nein, Keoma. Obwohl alles dann leichter für dich wäre. Du könntest besser verstehen, ohne zu fragen.“
Ich fühlte mich elend schwach und zitterte am ganzen Körper.
„War es ein Traum, Mirella? Das mit dem Netz und der verdammten Schlangengrube - habe ich es nur geträumt oder war es wirklich?“
„Es war wirklich. Es war ein Traum. Es war beides, Keoma. Ich sehe keinen Unterschied.“
„Weißt du, bei uns sagt man: Das, was nachts geschieht, wenn man schläft...“
Mirella unterbrach mich:
„Du bist hier bei uns, Keoma. Du hast dich verändert. Wenn du es unwirklich nennen und lieber schwach sein willst: Deine Sache. Obwohl ich lieber einen Mann und keinen Feigling gelutscht hätte.“
Ich war verletzt, wusste aber nichts einzuwenden.
„Wie alt bist du, Mirella?“
„Ist das denn wichtig? Ich zähle nicht. Es macht hier nur Sinn zu zählen, wenn ich altern will.“
Ich war nicht einmal überrascht.
„Ist es normal bei euch...“
Sie fiel mir ins Wort, harsch und brutal:
„...dass wir gerne Schwächlinge lutschen, die wir für große Männer halten? Nein. Normalerweise verachten unsere Mädchen Schwänze wie dich. Sie hat dich zu uns gebracht - das ist das einzige, was dich für uns interessant machte.“
Mirella verletzte mich absichtlich. Sie war wirklich enttäuscht von mir. Ich verachtete mich selbst dafür, dass ich nicht das sein konnte, was sie sehen wollte.
„Du bist nicht die einzige?“
„Sechs Priesterinnen waren bei dir, jede zwei Tage und Nächte lang. Alle haben dich...
Alle wollten dich zurückbringen.“
Ich sah eine Träne in Mirellas endlos tiefen Augen und wäre in dem Augenblick am liebsten gestorben.
„Ich war fast zwei Wochen lang...?“ Ich konnte es einfach nicht glauben.
„Du hast dreizehn Nächte bei den Noggtas verbracht.
Ich war die siebte. Ich habe dich zurückgeholt. Ich hatte es verdient, dich zu bekommen. Aber nicht so.“
Mirella verzog verächtlich die Lippen.
„Warum hat SIE mich niedergeschlagen? Warum hat SIE mich geholt und dann beinahe getötet?“
Sie lachte laut auf:
„Wärst du etwa freiwillig in den Palast der Noggtas gegangen? Hättest du sie etwa freiwillig geliebt?“
„Was ist schiefgegangen, Mirella? Warum bin ich so schwach?“
„Du bist von dort, Keoma. Ein Teil von dir ist alt. Diesen Teil kannst du nicht loswerden. Du nennst es menschlich sein. Es macht dich schwach.
Dein anderer Teil ist jung. Die Noggtas machten ihn dir zum Geschenk. Es ist das, was dich stark, das, was dich wild macht.
Das, was dich nicht nachdenken, sondern handeln lässt.
Du kannst beides sein, stark und schwach. Du hängst allerdings zu sehr an deinem schwachen Teil.“
„Aber was ist IHR Interesse an meiner Verwandlung - was auch immer diese Verwandlung bedeuten mag?“
„Es ist zu ihrer Lust, Keoma - und es kann zu meiner sein.“
„Was, wenn ich schwach bleiben will? Was ist, wenn ich lieber ein Mensch bin?“
„Du bist ein Noggta, Keoma. Du kannst es leugnen, du hast sogar die Macht, dich zu verstellen und schwach zu sein.
Wenn du aber bei IHR schwach bist, wirst du es nicht überleben.“
In diesem Moment verspürte ich einen Anflug von Zorn, gemischt mit beinahe hilfloser Verzweiflung.
„Wer gibt IHR das Recht...?“
Mirella schaute mich mitleidig lächelnd an und sagte dann eindringlich:
„SIE nimmt es. SIE macht es. SIE ist es, Keoma. SIE ist wilder als wir alle zusammen. SIE ist der Dschungel, Keoma.“
„Eine Manifestation von CORAZON?“
„SIE ist CORAZON. Du bist das, was sie als ihre andere Hälfte bezeichnet. Du wirst eins mit ihr werden oder sterben.“
„Tania ist ein kleines Mädchen, Mirella.“
„Sie ist mehr, als du dir vorstellen kannst. SIE hält alles hier am Leben.“
Ich wusste, dass Mirella die Wahrheit sprach. Doch ich konnte es nicht begreifen. Dennoch war es mir im Blut: Es war eine unumstößliche Tatsache.
„Wie kann ich stark sein, wenn ich schwach bin, Mirella? Wie kann ich das sein, was ich deiner Ansicht nach bin: Ein Noggta?“
Es war das erste Mal seit langer Zeit, dass Mirella mich freundlich anlächelte. Ihre kleinen, blauen Brüste reckten sich stolz empor, und ich spürte, wie ich Lust empfand für die junge, schöne Priesterin. Sie flüsterte mir zu:
„Du hast die gespaltene Zunge, Keoma. Du hast Zähne, scharfe Zähne. Du bist, was du sein willst. Es ist in dir.
Du allein kannst es herauslassen. Tu es, Keoma. Tu es für mich.“
Mirellas Gesicht hatte einen lüsternen Ausdruck angenommen. Ihr zierlicher Körper bewegte sich katzenhaft-lauernd auf mich zu.
Forderte mich heraus. Reizte mein Blut.
Zentrierte meine Gedanken auf einen einzigen Punkt.
Wir fielen übereinander her wie Tiere.




8


Danach lag sie dicht an mich geschmiegt in meinen Armen und streichelte mich mit ihren Zehen. Meine Gedanken kreisten um die Erfahrung, die ich soeben gemacht hatte. Mirellas Augen hatten sich verändert: Sie waren jetzt himmelblau.

„Gefalle ich dir, Keoma?“
Mirella wusste mit ihrer Schönheit zu kokettieren. Ihr musste klar sein, dass ich ihrer Sexualität vollkommen ausgeliefert war.
„Was ist das für ein Spiel, das du spielst, Mirella?“
Sie lachte.
„Spiele ich ein Spiel?“
Ihre Stimme klang unschuldig. Ihre Finger spielten mit meinem erschöpften, schlaff gewordenen Schwanz.
„Du weißt ganz gut, was ich damit meine, Mirella. Deine Erfahrung, die Art, wie du mich genommen hast...“
„Du warst auch nicht schlecht, Keoma. Es war fast so, wie ich es mir erhofft hatte.“
Sie kicherte.
„Warum lachst du?“ Ihre Hand strich über meine Brust.
„Sei nicht böse, Keoma. Es ist nur, weil ich nicht wusste, dass es so klebrig ist...und so viel!
Du hast meinen ganzen Bauch nass gemacht.“
Jetzt musste ich schmunzeln.
„Lenk nicht ab, Mirella! Ich meine, du willst doch nicht sagen, dass ich der erste Mann für dich war?“
„Doch, Keoma. Das ist eben dein Problem: Du denkst immer zuviel nach. Lass die Dinge laufen, so wie vorhin, und alles geschieht von selbst ganz so, wie es sein soll. Vorhin warst du ganz du selbst, völlig ohne Gedanken. Du warst wild und hast mich wunderschön gevögelt! Warum sollte ich Probleme damit gehabt haben, dass du der erste Schwanz in meinem Körper warst? Ich habe mir so lange vorgestellt, wie es sein würde, und ich konnte es kaum noch erwarten.
Ich habe einfach das mit dir getan, wozu ich Lust hatte.“
Sie hatte ein Bein angezogen und rieb mit ihrem Knie meinen Schwanz an meinem Oberschenkel.
„Und du hast wohl immer noch nicht genug, kleine Wildkatze?“
„Na ja, wenn ich es mir recht überlege, hättest du mir ruhig noch ein wenig mehr bieten können..." erwiderte sie frech.
Mein Schwanz hob ob dieser Koketterie empört sein Haupt.
„Und was hätte meine Prinzessin denn noch gerne gehabt?“
Schnell und geschmeidig, völlig überraschend setzte sich Mirella mit gespreizten Beinen über mein Gesicht, griff mir mit einer Hand ins Haar und drückte sanft, aber bestimmt meinen Kopf zurück in die Kissen.
Ihre Muschi dicht vor meinem Gesicht, grinste sie mich frech an.
Ihre himmelblauen Augen leuchteten.
„Ich will, dass du mich austrinkst, Keoma. Ich will, dass du alles trinkst, was kommt...“
Ihre Fußsohlen kitzelten mich in den Seiten.
„Keinerlei Einwände, Mirella. Du machst mich viel zu geil, als dass ich widersprechen könnte. Nur noch eines: Deine Augen haben sich verändert...“
Sie lächelte zu mir herab.
„Ach, das! Ich dachte, dass es dir gefällt. Du fickst mich...und schaust dir dabei selbst in die Augen.“
Ich war verblüfft.
„Ist ja nett gedacht, Kleines, aber meine Augen sind nicht blau.“
Mirella schaute mich so mitleidig an, als bewege sich mein Intellekt auf dem Niveau eines Pantoffeltierchens.
„Ach, Keoma, warum musst du nur immer so dumm sein? Nichts ist mehr so, wie es vorher war.“
„Aber wie machst du das nur mit deinen Augen, diese Veränderung?“
„Ich will, dass sie blau sind, also sind sie blau. Will ich gescheckte, bekomme ich gescheckte. Und jetzt halt bitte endlich die Klappe und leck meine Muschi!“
Ich fügte mich schleunigst in mein Schicksal. Nie hatte ich etwas getrunken, das besser schmeckte.

Es war nur diese eine Nacht, die Mirella und ich zusammen verbringen durften.
Die kleine Priesterin machte mich mit Dingen bekannt, die all meine Phantasien überstiegen, und es geschah noch drei Mal, dass ich sie "nass" machte.
Mirella wusste sich jedoch bestens zu revanchieren, und irgendwann schliefen wir erschöpft ein.
Am Morgen begegnete mir dann eine zwar nach wie vor aufreizend schöne und immer noch völlig nackte, aber nun merkwürdig zurückhaltende und fast abweisende Mirella.
Sie war vor mir wach geworden und stand wartend, außerhalb meiner Reichweite, vor unserer Bettstatt.
„Es ist Zeit, Keoma. Lass uns gehen.“
Ich konnte mich mit einem solchen Gedanken nach all dem, was in der Nacht zwischen uns geschehen war, nun gar nicht anfreunden.
„Och, Mirella! Komm doch zu mir und lass uns da weitermachen, wo wir aufgehört haben.“
„Nein, Keoma. Sie warten alle.“
Mirellas Stimme klang kalt. Beinahe so, als ob nie etwas zwischen uns gewesen wäre.
„Du bist nicht allein zu deinem Vergnügen hier, Noggta.
Du darfst nie vergessen, was du bist. Erinnere dich an all das, was ich dir gesagt habe: Du bist kein Mensch mehr. Du wirst handeln, nicht denken. Vergiss alles, was dich schwach macht.“
Ihre nüchternen Worte machten mich hellwach. Sie waren wie eine Ohrfeige in mein Gesicht. Ihre Gefühllosigkeit verwirrte mich.
„Und das, was zwischen uns war, Mirella? Bedeutet das denn gar nichts für dich?“
„Es war Lust, Keoma. Nicht mehr und nicht weniger. Es war vollkommen, aber es liegt hinter uns. Jetzt ist es Zeit für das Ritual.“
Ihre Worte beunruhigten mich.
„Welches Ritual?“
„Die Affenfütterung, Keoma. Jetzt kannst du zeigen, was du gelernt hast.“
Ich war vollständig verwirrt. Nichts von dem, was sie mir sagte, gehörte in den vertrauten Bereich dessen, was ich verstehen konnte. Aber wenn ich etwas mit Sicherheit wusste, dann war es das eine: Es war hier nicht wirklich von Belang, ob ich verstand oder nicht. Als Noggta musste ich handeln.
„Was soll ich anziehen, Mirella?“
Sie lächelte verächtlich, wirkte auf unerträgliche Weise hochmütig.
„Sag mir, kleiner Keoma: Was willst du hier vor wem verstecken? Hier tragen alle nur ihre Haut.“




7


Sie wollten, dass ich es mir selbst besorge und warteten begierig darauf, dass ich endlich damit anfing.
„Nun komm schon, Keoma. Stell dich nicht so an!“
Für Mirella war das alles kein Problem. Sie sah keinen Grund, an meiner Stelle zu zögern oder sich gar zu schämen. Es sollte das erste Mal sein, dass die Mädchen sahen, wie es sich ein Mann macht, wenn er alleine ist und Lust hat oder keine Frau findet.
In diesem Moment erschien mir alles in dieser Welt vollkommen verrückt, so vollkommen außerhalb aller mir bekannten gesellschaftlichen Spielregeln zu sein, dass ich mich fragte, ob ich tatsächlich noch auf der guten alten Erde, nur eben im tiefsten Dschungel war - oder ob mich meine Reise nicht doch viel, viel weiter weg geführt hatte.

Das Ritual war so fremdartig, so jenseits all unserer Werte und Vorstellungen, dass ich es in dem Dschungel lassen will, in dem es geboren wurde. Kein Wort kommt über meine Lippen über das, was ich beobachten konnte.

Die Mädchen schienen von diesem für meine Begriffe abartigen Spiel äußerst amüsiert zu sein. Sie lachten und stöhnten gleichzeitig.
„Das ist also die berühmte Affenfütterung!“ flüsterte ich Mirella zu. „Kannst du mir erklären, was das alles bedeuten soll?“
Mirella schaute mich frech grinsend an.
„Es bereitet unsere Mädchen auf die Männer vor. Oder siehst du einen wesentlichen Unterschied?“
Mirella blickte belustigt auf die sich verzweifelt abmühenden, wild hechelnden Bestien. Ich war entsetzt.
„Du kannst das nicht ernst meinen, Mirella! Du willst doch nicht sagen, dass das da...“ - ich schaute angewidert hin - „...der erste Eindruck ist, den ihr euren Mädchen von der Sexualität der Männer vermittelt?“
Sie blickte sehr ernst zu mir auf.
„Wir sind hier für lebensnahe Erfahrungen, Keoma. Den Mädchen ist auch nicht damit gedient, wenn wir etwas beschönigen.
Die Mädchen sollen lernen, wie sie auf Männer wirken und wie sie mit ihnen spielen können.
Männer sind sehr einfach strukturierte Wesen...“
„Du willst damit sagen, dass ich dir im Bett wie einer dieser hechelnden, sich den Schwanz wichsenden und vor sich hinsabbernden Affen vorgekommen bin?“
Mirella scherte sich überhaupt nicht um meinen verletzten Stolz und die daraus resultierende Wut in meiner Stimme.
„Du triffst es ganz gut. Weißt du, Keoma, das große Problem von euch Schwanztieren ist, dass ihr gerne vorgebt, mehr zu sein als euer Schwanz. Tatsache jedoch ist, dass ihr eurem Schwanz folgt, wo auch immer er hinzeigt.“
„Ein Schwanztier bin ich also für dich! Ein hirnloses, fickgeiles Monster, das nichts anderes im Sinn hat, als...“
Mirella unterbrach mich ganz ruhig, mit sanfter Stimme, und ohne mich dabei auch nur eines Blickes zu würdigen:
„Dann schau dich doch einfach nur an, Keoma...“
Die Schamesröte stieg mir ins Gesicht. Ich brauchte nicht hinzusehen, um zu wissen, was dieses verdammte Biest meinte - und in diesem Augenblick erschien ich mir wirklich ebenso hilflos wie eine dieser hechelnden Kreaturen.
„Willst du dich nicht zu ihnen gesellen, Keoma?“
Mirella setzte ihr Messer an und stach erbarmungslos zu. Ein unsauberer Schnitt direkt unterhalb der Gürtellinie.
Ich war sprachlos und nahe daran, in meiner ohnmächtigen Wut zu platzen.
Sie lächelte mich besänftigend an, ganz Zuckerbrot und Peitsche:
„Nun nimm es nicht so schwer! Es gibt eben auch unliebsame Dinge, zu denen man stehen muss. Schau lieber zu und genieße das Schauspiel!“
Sie nickte in Richtung der Mädchen. Ich war nunmehr wie Wachs in Mirellas Händen und folgte mit den Augen der Richtung, die sie mit ihrem Kopfnicken angedeutet hatte.
Ich glaube, diese Erinnerungsbilder werde ich nie vergessen, so sehr ich mich auch darum bemühen werde. Ich hielt den Atem an, bis alles endlich vorbei war.

Plötzlich schien ich nun Mittelpunkt des allgemeinen Interesses geworden zu sein, und es gefiel mir gar nicht, wie die Novizinnen meinen steif aufgerichteten Stachel musterten, um dabei immer wieder zu lachen und sich gegenseitig irgendwelche obszönen Dinge ins Ohr zu flüstern.
Dennoch behielt diese für mich etwas beunruhigende Situation ihren perversen, vollkommen unmoralischen Reiz, denn meine Erregung wollte und wollte sich nicht legen. Die Mädchen blickten erwartungsvoll, freundlich lächelnd zu mir auf.
Ich tappte völlig im Dunkeln, welche Rolle mir auf dieser Bühne zugedacht war.
Was sagte Mirella noch zu mir?

Du wirst handeln, nicht denken, Keoma. Vergiss alles, was dich schwach macht...

Allmählich begann ich, mich von allen verlassen und einsam zu fühlen, so, als wäre das Spotlight des Lebens ganz alleine auf mich gerichtet.
Eine beängstigend peinliche Situation.
Mirella schreckte mich aus meinen Gedanken auf:
„Nun mach schon, Keoma! Sie warten alle.“
„Bitte?“ Ich blickte zerstreut in Mirellas wieder abgrundtief schwarze Augen - wusste nicht, wie mir geschah.
„Besorg es dir selbst. Sie wollen sehen, wie du kommst...“
Mein Nacken kribbelte und meine Eier juckten verräterisch.
Ich hatte das dringende Bedürfnis zu husten, um die ohrenbetäubende Stille zu durchbrechen und die allgemeine Aufmerksamkeit auf einen anderen Gegenstand als den des gegenwärtigen Interesses zu lenken. Die gute Absicht blieb mir im Halse stecken: Ich hatte nicht einmal mehr Luft in den Lungen, und der kalte Schweiß drohte mir auszubrechen. BEI GOTT, WENN ICH WIRKLICH STARK SEIN KANN, DANN LASS ES MICH JETZT SEIN!

Du hast die gespaltene Zunge. Du bist, was du sein willst...

Das waren zweifellos Mirellas Worte gewesen.
„Nun komm schon, Keoma. Die Mädchen haben es dir gezeigt, ohne sich zu schämen, und nun bist du dran. Zeig ihnen, wie ein Mann abspritzt. Stell dich nicht so an!“
Mirella redete mir wirklich gut zu. Wie einem Schwanztier eben.
Die Mädchen kicherten, lächelten - und warteten.
Niemand drängte mich.
Ich verschluckte den Kloß in meinem Hals, überwand meine Scham und fügte mich weitgehend nahtlos in den Lehrplan.



in the flow
26.5.07 21:19
 

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