Das Buch der Träume
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Doltschin - Die anderen Seiten der Wirklichkeit (14)

* Eine Geschichte von BeautifulExperience *

Für Tanja


1


„Doch bevor das geschah...kamen sie wie dunkle Güterzüge vom Ende eines langen Tunnels, nur schwach beleuchtet und gespenstische Schatten werfend.
Sie kamen mit großer Geschwindigkeit, erbarmungslos und unaufhaltsam.
Schwer beladen mit BILDERN, allen Arten von BILDERN, doch allesamt GROSSE, GEWALTIGE BILDER - UNAUFHALTSAME BILDER, UNVERGESSLICHE BILDER. Kamen mitten in der Nacht durch den langen, langen Tunnel (Korridor meiner Erinnerung Korridor meiner Erinnerung Korridor) - sie rauschten wie Sturmwind und donnerten achtlos über alle Barrieren hinweg, die ich vor mir errichtet hatte.
Es war nur ein Augenblick, ein winziger Augenblick, den ich noch Zeit hatte. Und ich sah direkt ins Auge des Sturms...
Und ich sah die immer wieder zubeißende Schlange, spitze Giftzähne, die sich in mein zuckendes Fleisch bohren und den kreischenden Schmerz durch meinen Unterarm jagen bis hinauf in meine Kehle, bis (fast) hinein in mein Herz, und ich weiß, ja ich weiß...
Ich sehe ihre Augen (Augen wie Eissplitter, Eissplitter-Augen), ihre diamantengleichen Zähne, ihren unbarmherzigen Tötungswillen (...und rrreiße mich los von meiner Angst, stürze zurück in den dunklen Tempel der Noggtas, erinnere mich an das tosende Feuer ihres Kusses). Ich weiß, dass mir nichts geschehen wird, was ich nicht ertragen könnte oder wollte. Und ich genieße den Schmerz, den mir ihre Zähne bereiten, bin ganz und gar Schmerz, mit jeder Faser meines Seins - mein Lächeln schlägt mitten hinein in ihr Echsengesicht (ich sehe ihre blutverschmierte gespaltene Zunge..) so lange, so lange, bis...
Ich spucke den Kopf achtlos zur Seite und öffne die letzte Tür, während das Blut auf meinem Unterarm trocknet und die Wunde verheilt, bevor ich die Tür hinter mir geschlossen habe. Ich bin dort, wo ich sein will, und ich habe wirklich alles hinter mir gelassen. Ich habe den inneren Kreis betreten...
Sie aber hatte nicht auf mich gewartet.
Der Raum war nur schwach beleuchtet, und ich konnte zunächst nur dunkle Schemen ausmachen, die sich in ihrer Masse gleich Wellen am Boden bewegten. Meine Augen gewöhnten sich jedoch schnell an das rötliche Licht, das nicht konstant, sondern mal mehr, mal weniger hell leuchtete. Es ging von ihren rastlosen Körpern aus und erfasste die ganze Umgebung: Männer und Frauen mit blutroter Haut, die Roten des inneren Kreises...
Die Körper badeten sich in ihrem, und sie badeten sich in ihrem eigenen Licht. Körper in allen Farben. Körper, die sich umeinander winden, übereinander winden, ineinander eintauchen in heißer, geiler Feuchtigkeit: Violette, schwarze, blaue und weiße Leiber; rote Zungen (spitze, gespaltene Zungen...), die glühen so voller Blut, so voller Leben, so voller Lust (Sshh...). Körper, die sich ineinander verkeilen in hemmungsloser, schlüpfriger Gier...
Der Durchmesser des kreisrund angelegten Raumes betrug vielleicht zwanzig Meter; der höchste Punkt der Kuppel darüber war wohl acht Meter vom Boden entfernt. Die Atemluft roch durchdringend nach Sex; ich spürte, wie meine Glieder in ihrer Erregung zu zittern begannen. Ich hörte ihr Keuchen, Wimmern und Klagen; ihr lautes Stöhnen durchschnitt meine Gehörgänge bis tief hinein mitten ins verborgene Zentrum, schmolz mich ein in eine einzige, vollendete Form unendlicher, höllenheiß brennender Lust. Und ich sah TANIA, im Mittelpunkt des INNEREN KREISES, mit ihren nackten Füßen auf einer wogenden Insel kopulierender Körper stehend, mühelos balancierend, je einen pechschwarzen Schwanz in jeder ihrer kleinen, weiß wie Elfenbein wirkenden Hände haltend: Zorans Zähne blitzten durch die Finsternis, Neg-Tais Augenweiß leuchtete mich an wie ein Halogenscheinwerfer. TANIAS blondes Haar brannte wie Winterfeuer, ihre lüsternen Blicke trafen meine, und ihr Lächeln vergewaltigte meine Seele, bannte mich an den Platz, an dem ich mich befand. Verdammte mich dazu, zuschauen zu müssen, abzuflackern wie eine Kerze mit zu langem Docht.
So stand ich da und beobachtete. Sah mehr, als ich sehen wollte. Sah mehr, als ich ertragen konnte. Ich weiß nicht, was es genau war, Peter, das ich für dieses gottgleiche Wesen empfand: In einer bestimmten Weise war ich in sie verliebt, wurde magisch angezogen von ihrer so höllisch pervertierten Unschuld, die wiederum meine Begierde so sehr reizte, dass es mir schwer fiel, nicht über sie herzufallen in einem gnadenlosen Akt sexueller Gewalt – einem Akt, der ihre Beine ganz weit auseinander reißen würde, ihre geile Nässe schonungslos bloß legen würde vor meinen Augen und Händen; einem Akt, der mich in sie eindringen lassen würde bis zum Heft, bis zum Anschlag und darüber hinaus...und doch: Nur tierische, ohnmächtig geile Träume, Peter! Ich war nicht mehr als eine Marionette an seidenen Fäden, war vollkommen ihr Geschöpf und ihr Werkzeug. Und als sie mir mit Zorans speichelglänzendem Schwanz im Mund zuzwinkerte, mir zuzwinkerte, während Neg-Tais Zunge zwischen ihren Arschbacken verschwand, gefolgt von seinem ganzen Gesicht, das sich mit schmatzenden und saugenden Lauten völlig in sie hineinzugraben schien, da wurde mir klar, da wurde mir ENDGÜLTIG KLAR, dass SIE für alles in mir verantwortlich war: Für alle Gedanken, Gefühle und Leidenschaften, die sie ganz bewusst in mir provozierte und auf die Spitze trieb. Doch um WAS zu erreichen? Was war es, das sie damit bezweckte?
Mein Hass drohte überzulaufen. Ich empfand Eifersucht, die mir wie ein Rasiermesser tief ins Fleisch schnitt. Bewegungsunfähig fletschte ich die Zähne, knurrte wie ein altgewordener, böser Kettenhund; mir sträubten sich die Nackenhaare. Ich begehrte SIE, ich liebte SIE, und ich würde jeden zerreißen, der ihr zu nahe kam. Doch gleichzeitig spürte ich meine Erektion, die sich einen Dreck um meine edlen Gefühle zu kümmern schien: Es geilte mich auf, ihren Spielchen zuzuschauen. Es war, als würde es mich innerlich zerreißen; ich wiederholte Jakobs Kampf mit dem Engel in meinem eigenen Körper. Ich sah Neg-Tais Schwanz Tanias Arschbacken peitschen, hörte sie keuchen, als Zorans Ding aus ihrem Mund glitt und auf ihrer Wange eine feuchte Spur zurückließ. Neg-Tai grinste mich an, zeigte mir seinen kleinen Finger und leckte ihn, immer noch mich anschauend, genüsslich ab. Er steckte ihn ihr ohne jede Vorwarnung in den Arsch, und Tania schrie überrascht auf – jedoch ohne damit aufzuhören, Zoran weiter mit der Hand zu wichsen, in einem Tempo, als solle er bis zum Saturn abspritzen. Neg-Tais kleiner Finger fickte sie in den Arsch, und jeden seiner Stöße erwiderte sie mit einem Gegenstoß ihres süßen Hinterns.
Ich weiß nicht genau, wann es mir klar wurde – aber die Erkenntnis traf mich wie ein Hagelschauer. Ich hörte sie stöhnen und in ihrer Lust aufschreien; ich sah, wie sie Neg-Tais heiße Stange in einer fließenden Bewegung ihrer kleinen Hand in ihrer Pussy versenkte, während sie ihre Zunge mit Zorans tanzen ließ in einem heißen, schlüpfrigen Tanz – aber nichts, das ich sah, konnte mich abbringen von dem, was ich nun wusste; in einer Art wusste, als hätte ich vom Baum der Erkenntnis gegessen:
„Ändert es etwas an dem Spaß, den wir gehabt haben? Es war doch lustig, oder?“
So lange her, als sie das zu mir gesagt hatte, damals, am Ufer des Flusses („Sie nennen ihn "Wasserwolkenlärm“..“ ). WASSERWOLKENLÄRM, WASSERWOLKENLÄRM – es ist alles so wirklich, Peter, so REAL! Da ist überhaupt nichts, das keine Wirklichkeit hätte.
„Für dich ist er CORAZON. Für mich ist er CORAZON. Das ist der Grund, warum du mit mir hier bist, Keoma: Er bedeutet für uns beide dasselbe.“
Ja, plötzlich, ganz plötzlich verstand ich SIE, Peter, war nicht länger im Unklaren über ihre rätselhaften Worte. Aber wussten sie alle, dass sie hier sterben würden?
„ER kann alles für uns bedeuten. Es gibt nichts, das ER nicht sein könnte. ER ist die GROSSE SCHLANGE. ER ist LUST. ER ist das HERZ. Ohne IHN würde nichts sein.“
Und ER würde alles vernichten - ER? Oh SAG MIR, KLEINE MIRELLA, WER CORAZON IST!
„SIE ist es, Keoma. SIE ist wilder als wir alle zusammen. SIE ist der Dschungel, Keoma...“
Und ihr seid die Doltschins, Mirella, ihr seid die Opfer.
„Sie ist mehr, als du dir vorstellen kannst. SIE hält alles hier am Leben.“
Und ich habe sie getötet, Peter. Ich habe ihr im Schlaf die Kehle aufgerissen, mit meinen eigenen Zähnen – meiner eigenen Frau. Ich habe es ohne Bedauern getan, und ich KANN nicht mehr zurück. Es geschieht etwas, Peter, etwas Phantastisches...
Mirella! Oh Mirella! Warum musstest du mich das hier allein erleben lassen? Sie hätte mir Trost spenden können, Peter; sie hätte es mir leichter gemacht, all das zu ertragen, was ich sehen musste!
„SIE ist CORAZON. Du bist das, was SIE als ihre andere Hälfte bezeichnet. Du wirst eins mit ihr werden – oder sterben.“
Rötliches Licht fiel auf meinen Unterleib. Sie schob meine Hand beiseite und nahm ihn in den Mund, kitzelte ihn mit ihrer Zunge und nagte spielerisch mit den Zähnen – eine der Roten des INNEREN KREISES. Sie alle wussten, dass sie hier sterben würden! Jeder, der den INNEREN KREIS betrat, wusste, dass er ihn nicht wieder verlassen würde. Aber niemanden schien das besonders zu kümmern. Niemand schien im Entferntesten daran zu denken...
Welche Bedeutung kam ihm hier zu, Peter – hier, in diesem eigenartigen Teil der Welt?“

Peter Bolton blickte Keoma Lewis einen Moment lang verständnislos an.
„Von wem sprechen sie, Keoma? Wessen Bedeutung?“
„Ich spreche von dem, was wir am allermeisten fürchten, am allerwenigsten vermeiden können und von dem wir im allgemeinen so tun, als könnte es uns niemals persönlich ereilen. Falls wir mit anderen darüber sprechen, über diesen Gegenstand unseres tiefsten Abscheus, dann tun wir es auf eine distanzierte, abstrahierende Weise – so, als könnten wir ihm dadurch seine grausame, lebensverneinende Intensität entziehen...“
„Es ist unser Tod, Keoma.“
„Nein, Peter...“ Keomas Blicke wurden wild und unnachgiebig.
„Es ist IHR Tod. Es ist MEIN Tod. Es ist jedermanns PERSÖNLICHER, UREIGENER Tod, dem niemand wirklich ins Gesicht sehen will!“
Keomas Gesicht kam dem von Peter nun ganz nahe. Das blaue Licht seiner Augen hob jede Einzelheit von Dr. Boltons Zügen gnadenlos hervor: Die scharf geschnittene Nase, den schmalen, verkniffenen Mund, die hohe, in tiefe Falten gelegte Stirn, den fliehenden Haaransatz, die buschigen, mit grauen Härchen durchsetzten Augenbrauen, die vielen, geplatzten Äderchen auf der weißroten Oberfläche seiner Augäpfel – all die kleinen Wegmarkierungen des einsetzenden Verfalls.
Keomas Stimme war leise, verschwörerisch:
„Doch warum ist das so, Peter? Warum muss es so sein, alter sterbender Freund? Es ist dieses Leben, dieses Dasein, das wir hier gezwungen sind zu führen, HIER – in dieser schlechtmöglichsten aller Welten. Dieses Dahinvegetieren innerhalb sinnloser Phrasen, hohler Attitüden und belanglosester Tätigkeiten – diese Farce, die wir gesellschaftliches, zivilisiertes Leben nennen. Welcher Widerspruch in sich selbst, mein Freund! Zivilisiertes Leben! Zu lebenden Toten hat es uns gemacht.“
„Es ist immer noch dieser Kampf mit dem Engel, nicht wahr, Keoma? Sie liegen immer noch im Widerstreit mit Jakobs altem Engel... Und es kostet sie sehr viel, es reißt ihre Identität buchstäblich in Fetzen, ist es nicht so?“
Keoma Lewis heulte auf. Er heulte laut und durchdringend auf – er schrie wie ein zu Tode gehetztes Tier im Dschungel. Seine Stimme erstickte in Tränen, Tränen wie funkelnde Diamanten.
„Oh ja, Peter! Es ist in meinem eigenen Körper; es ist grausam und abgrundtief hässlich... Ich bin auf halbem Weg stehen geblieben; bin nicht mehr Mensch, aber auch noch nicht das, was ich schon damals sein sollte – was ich mir so sehr wünschte zu sein! Doch ich bin zu schwach, konnte ihr nicht standhalten. Ich benutzte die Brücke, diesen Ausbund meiner Schwäche, und ich kehrte zurück in diese schwache Welt, die so sehr zu mir passte; ich kehrte zurück als halbes, unfertiges Wesen, nach und nach aller Erinnerung und Stärke von CORAZON beraubt. Äußerlich gleich denen, denen ich in meiner Schwäche und Feigheit so sehr glich; doch innen, ganz tief innen bereit, alles zu tun...“
Peter Bolton nahm Keomas Kopf zwischen seine Hände, hielt ihn ganz fest, zwang ihn, in seine Augen zu schauen.
„Doch wenn sie sich sehen könnten, Keoma, wenn sie sehen könnten, was mit ihnen geschieht, wie sehr sie sich vor meinen Augen verwandeln...“
„GEGENWART UND VERGANGENHEIT VERMISCHEN SICH, PETER. DIE ERINNERUNG IST SO STARK, DASS ICH KAUM NOCH UNTERSCHEIDEN KANN! WAS IST REAL? UND WAS HAT MICH ZU IHNEN GEFÜHRT? Die Welten überschlagen sich, mein Freund.“
"So könnte es sein, Keoma. Sie kehren zurück in der Zeit, und sie tun das vor meinen Augen. Sie sehen aus, als seien sie mein eigener Sohn, als liefen sie weit mehr Gefahr, geboren zu werden als zu sterben. Und sie müssen alles erzählen, wenn sie allem bewusst werden wollen. Es gibt keinen anderen Weg."
"Ja, so muss es wohl sein, Peter. Von dieser Hölle gehört mir jeder Quadratzentimeter.
Ich tötete also meine Frau, meine Frau in dieser Welt, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Ich tat es ohne Bedauern, ohne den geringsten Anflug eines Gefühls, tat es, weil es getan werden musste. Ich öffnete ihre Kehle und trennte mich von meiner Vergangenheit in dieser Welt, bereit aufzubrechen - dunkel ahnend, was ich getan hatte. So kam ich zu Ihnen..."
"Sie gaben ihrer Frau den Tod CORAZONS, nicht wahr?"
"Ich entfernte ihre Grenzen, ja. Ich wandelte sie um, zerschmetterte ihre Schale, zertrümmerte ihre Erinnerungen. Doch ich tat es, ohne zu wissen, ob sie dafür bereit war! Ich tat es einem Impuls folgend..."
"...und sind nun in unserer Welt ein Mörder. Ein ganz besonderer Mörder: Einer, dem nicht so leicht beizukommen ist. Sie sind ein Raubtier in unserer Welt."
Peter Bolton sagte das ganz nüchtern, völlig ohne Wertung.
"Was geschah im INNEREN KREIS, Keoma? Welche Bedeutung kam den 'Roten' zu?"
Keoma Lewis war tief in Erinnerung versunken, als er weiter erzählte:

"Von Ihnen ging alles aus. Ich durfte nicht teilnehmen, war bewegungslos an meinem Platz. Sie gab mich frei - hörte auf, mich zu lutschen, wie Mirella gesagt hätte -; ihr rotflackerndes Licht fiel auf meinen Körper. Sie lächelte mich an aus ihren gelben Katzenaugen, glitt zurück in das Gewimmel der Körper wie rotglühende Lava. Ihr Körper von nicht so fester Konsistenz, wie es den Anschein hatte. Sie wurde von einer Art unsichtbarem Sog erfasst, dessen Quelle im Zentrum des INNEREN KREISES auszumachen war. Ich sah Tanias leidenschaftlichen, schweißglänzenden Körper, sah, wie ihre Bewegungen völlig unkontrolliert wurden. Ich sah, wie SIE sich aufbäumte in einem gewaltigen Orgasmus, keuchend, stöhnend und wimmernd. Ich sah Zorans Sperma, das sich im Gespinst ihrer langen glänzenden Haare verfing.
Und das Licht begann sie alle zu verzehren.
Es brach sich Bahn aus ihren rotglühenden Körpern, wurde zu verzehrenden Flammen, die gierig um sich griffen, um andere Körper zu erfassen - violette, blaue, schwarze, alle Farben der Welt - Körper, die nicht innehielten in ihren orgiastischen, kopulierenden Zuckungen, völlig entkleidet jedes auf sich selbst begrenzten Ich-Empfindens. Es war ein großartiges Sterben, das sich vor meinen Augen vollzog!
Ich hörte mich selbst schreien, mein Entsetzen, meine Freude hinaus schreien angesichts dieses gigantischen Schauspiels, das den INNEREN KREIS selbst entkleidete von seiner ursprünglichen Form, ihn hinausschleuderte aus Zeit und Raum: Ich sah die gewaltig kreisenden, sich verschlingenden Wasser...in-und auswärts kreisend, mit und entgegen der Zeit, und damit: Jenseits aller Zeit... Der ewige Malstrom, der allvernichtende und allerhaltende innere Kreis. Es schoss in dieses Zentrum, mein Bewusstsein. Es kreiselte und wirbelte um seine eigene, festgefügte Achse. Zersplitterte in Tausend, zersplitterte in Abertausend. Nicht zu zählen und doch völlig eins, als ich IHR in die Augen sah, IHR Gesicht nur zwei Handbreit von meinem entfernt, mild und sanft lächelnd, eingerahmt von ihrem engelgleichen Haar.
„Beruhige dich doch, Keo, beruhige dich!“ Sie redete mir zu wie einem verängstigten Kind, einem Kind, das gerade aus einem schlimmen Traum erwacht ist. Ihre Hände hielten mich an den Schultern fest, drückten mich auf den Erdboden. Der Mond stand über ihrem Kopf und verlieh ihrem Haar einen seltsamen, unirdischen Glanz.
„Oh mein Gott, sag nicht, dass ich nur geträumt habe! Nein, SAG, DASS ICH NUR GETRÄUMT HABE! Aber rette mich vor diesem Wahnsinn...“
Doch ich war immer noch dort, Peter. Ich war immer noch im Dschungel. Solange ich dort war, musste ich mit allem rechnen. Und alles passierte..."



in the flow
28.5.07 16:15
 

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