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Doltschin - Die anderen Seiten der Wirklichkeit (17)

* Eine Geschichte von BeautifulExperience *

Für Tanja


Es gelang mir nur schwer, nicht die Kontrolle zu verlieren – es wunderte mich, dass es mir überhaupt gelang (schließlich wähnte ich mich frei von derartigen Erfahrungen, und alles, was ich diesbezüglich erlebt hatte, glaubte ich nur im Traum erlebt zu haben). Ich hatte größte Mühe,unter ihren so geschickt kitzelnden und streichelnden Händen, zudem noch forciert durch den sinnesberaubenden Eindruck ihrer außer Rand und Band geratenen, zügellos wilden Muschi auf und über meinem Gesicht, nicht zu kommen.
Doch es gelang mir, den kritischen Punkt drei Mal zu überwinden, und dann fühlte ich mich fähig, diesen Wahnsinnsständer für immer zu halten.
Meine Finger hatten sich entschlossen in ihren Hinterbacken festgekrallt, und das war der Augenblick, als ich mich für ihr kleines Arschloch zu interessieren begann, das über meinen Augen seinen wilden Tanz vollführte.
Ich weiß nicht, wie und warum es geschah, aber während ich Tania weiter mit meinen Lippen bearbeitete, konnte ich meinen Blick nicht mehr von diesem kleinen, seltsamen Ding abwenden. Es erregte mein lebhaftes Interesse. Es tanzte vor meinen Augen, es tanzte in meinem Kopf: Ihr kleines Arschloch ging mir nicht mehr aus dem Sinn.
Doch was damit anfangen? Was war die Bestimmung dieses kleinen, zarten Loches? Ich beschloss, meinen Instinkten zu trauen, und kühn wie Siegfried ließ ich ihre rechte Backe meiner Hand entgleiten, um mit meinem Zeigefinger – ganz vorsichtig und zart wie eine Feder – über diese runzlige, etwas dunklere Stelle ihrer Haut zu streichen.
Wie ein Blitz durchzuckte es ihren Körper, ihre triefende Möse presste sich noch fester auf mein Gesicht (für einen Moment lang wurde es nachtschwarz vor meinen Augen; meine Nase bohrte sich in sie hinein wie ein wütender phallischer Götze, und ihr elfengleicher Duft schien mich zu betäuben) – und ich hörte Tania so laut und wollüstig keuchen, als hätte ich sie soeben ohne Umwege dahin geschickt, von wo kein Pfad mehr zurückführt, dahin, wo einem die Äpfel das kräftigste Rot in die Pupillen ballern und die Kirschen am saftigsten sind. Meinen Kleinen presste sie dabei so fest in ihrer Hand, als wollte sie, dass die Banane wie ein Pfeil aus der Schale flutscht.
„Oh Keo, mach das nochmal!“
Ihre Stimme überschlug sich fast vor Erregung, und bevor ich antworten, bevor ich handeln konnte, war ich verschwunden im feuchtwarmen, tropischen Paradies ihres Mundes, regelrecht verschlungen in einem Stück, und das liebkosende Spiel ihrer überaus geschickten Zunge schleuderte mich nun völlig vom Teller. Ich war nicht mehr sicher, wo, wer und was ich war, noch wo sich der mich als irgendetwas identifizierende Sitz meines Bewusstseins befinden konnte. Mein Ich schlingerte auf einer metaphysischen Kreisbahn in und um meinen galaktischen Leib, befand sich mal hier und mal dort, mal in meiner Nase, mal in meinem Schwanz, dann in meinem Bauchnabel – und das alles geschah in einer irrwitzigen Geschwindigkeit, in einer aberwitzigen Wahnsinnsfahrt gleich einer bescheuerten Achterbahn auf Amphetamin.
Meine Nackenmuskeln traten hervor wie Drahtseile, mein fickriger Kopf hob vom Erdboden ab wie ein Shuttle, und meine rosarote Zunge kreiste wie ein Satellit um den Gegenstand meiner Begierde.
Ihre wundervolle Rosette erinnerte mich an die farbenprächtigen Rosetten altehrwürdiger römischer Kathedralen: Ich sah das Sonnelicht funkeln und glitzern in ihren fantastischen Buntglasscheiben, meine Ohren vernahmen göttliche Choräle, die nur ich hören konnte, und meine Geilheit negierte alle bestehenden Grenzen. Die himmelserschütternden Arien ihrer Lustschreie versetzten mich in einen Zustand weit jenseits aller Ekstase: Ich war ein Wolf, ich war ein Cerberus, ich wurde zum Minotaurus ihrer brahmanischen Lust und ihrer höllischen Geilheit.
Ihr Feuer brannte in meinen Eingeweiden wie ein reinigendes Fieber, es brannte alles aus mir heraus, was schlecht und ungesund, was zivilisiert war in mir.
Ihr Feuer setzte all die dunklen, tabuisierten Zonen in gleißendes, alles erfassendes Licht. Nichts schien mehr undenkbar, nichts war tabu.
„Leck sie beide!“
Ich hörte SIE so klar und deutlich, als hätte SIE direkt in mir gesprochen – fast so, als hätte ich mich selbst dazu aufgefordert, es zu tun.
Dennoch zögerte ich - noch unsicher darin, was möglich war.
„Tu es jetzt! Mach’s mir gleichzeitig vorn und hinten!“
Ich konnte SIE deutlich verstehen, ohne dass SIE meinen Schwanz auch nur für eine Sekunde aus ihrem Mund gleiten ließ. Dieses Phänomen beschäftigte mich nicht – irgendwie war es einfach, irgendwie war es so klar – es konnte nicht anders sein. Doch wie konnte ich das für sie tun, was SIE von mir verlangte?
„Hat Mirella dir so wenig beigebracht?“
KEIN TRAUM!
NICHTS von all dem hatte ich GETRÄUMT!
Aber jedes einzelne Element meiner Wahrnehmung war nun genauso wichtig oder unwichtig wie alles andere – mein Geist erlebte eine faszinierende Symbiose: Ich/sie/alles war ungeteiltes, schrankenloses Bewusstsein...kaleidoskopartiges „Denken“ und unmittelbar sich vollziehendes Handeln – Mirellas Worte waren damals, klingen jetzt und klingen ewig:

Du bist ein Noggta, Keoma. Du kannst es leugnen; Du hast sogar die Macht, dich zu verstellen und schwach zu sein...
Du hast die gespaltene Zunge, Keoma. Du hast Zähne, scharfe Zähne.
Du bist, was du sein willst. Es ist in dir.
Du allein kannst es herauslassen...

Und ich spürte, wie die Energie mich bei der Wurzel meiner Seele packte: Nichts, das nun noch unmöglich gewesen wäre. Alles war völlig unter der Kontrolle „meines“ Bewusstseins - und gleichzeitig ganz und gar außerhalb von mir. Es packte mich mit einer Gewalt ohnegleichen, presste eine Macht in mich, die über das Fassungsvermögen dieses Körpers hinauszugehen schien, ihn für einen Moment – doch nur für einen Moment – mit schierer Todesangst erfüllte, um unvermittelt umzuschlagen in ekstatische, kristallklare Freude, als ich meine unglaublich bewegliche Zunge gleichzeitig in beide der schlüpfrigen Öffnungen versenkte, die Tania mir so bereitwillig darbot. Ein geiles Zucken durchfuhr ihren göttlichen Körper, der Schweiß ihrer Arschbacken rann mir ins Gesicht, und das wollüstige Saugen ihrer Lippen und Zunge ließ die Flamme in meinem Unterleib höher und höher schlagen.
„Bitte...bitte spritz mir in den Mund!“
Ihr Wunsch vibrierte in jeder Zelle dieses einen Körpers, dieser einen Seele, dieses einen gewaltigen unendlichen Begehrens in diesem auf so magische Weise geschlossenen Kreises (der allvernichtende und allerhaltende INNERE KREIS...), und sie kam und ich kam und wir kamen in einem heißen Bogen ewiger Lust, bevor auch noch dieser letzte verhängnisvolle Rest meiner Menschlichkeit hätte gewandelt werden können, der einzig in einer Erinnerung an etwas bestand, das zu weit über meinem begrenzten Verstand lag, als dass ich es hätte fassen können (...sah die gewaltig kreisenden, sich verschlingenden Wasser...in- und auswärts kreisend, mit und entgegen der Zeit...) und dessen lebendiger Teil ich doch war, seit Anbeginn der Zeit.



in the flow
29.5.07 16:20
 

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