Das Buch der Träume
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The Manhattan Diaries
Teil 9


* Eine Geschichte von BeautifulExperience *


Als wir am JFK die langgezogene Halle zu unserem Gate gingen, war ich erleichtert. New York war ein Abenteuer gewesen, und ich würde diese pulsierende Insel niemals vergessen.
Ich würde mich immer an die Schönheit des Ausblicks auf dem Empire State Building erinnern, den unwirklichen Anblick der riesigen Lücke in der Downtown, in der die Stoßzähne des Säbelzahntigers so gewaltsam ausgebrochen waren.
Ich würde mir immer wieder Eiskalte Engel anschauen, den Song Every You, Every Me von Placebo hören und mir vorstellen, was Manhattan sein könnte, wenn der gepeinigte Körper dieser Insel befreit wäre von den wie Stacheln in den Himmel ragenden künstlichen Organen aus Stahl und Beton.
Und ich würde mich immer an das dunkle und machtvolle Herz dieser Stadt erinnern, das am Times Square schlug und dessen Beat nicht nur sämtliche Gebäude der Stadt durchdrang, sondern Vibrationen in Träumen erzeugte, die Menschen überall auf der Welt hatten, wenn sie sich dem Geist von Manhattan näherten.
Aber ich würde auch das unheimliche Gefühl nicht vergessen, als ich mich in den Straßen niemals allein und ständig von unsichtbaren Augen beobachtet fühlte. Augen, die nicht sichtbar, aber fühlbar waren wie ein Kälteschauer zwischen den Schulterblättern, und die die Maniacs mit der Zeit mit sich selbst reden ließen in ihrer ganz eigenen, nur für sie verständlichen Sprache auf ihren immer gleichen automatenhaften Bahnen durch die Avenues und Streets.
Und ich würde auch meinen Traum von der Bluttür nicht vergessen, den ich nur hier erzählen kann.

*

Ich ging nur zwei Schritte, da hielt sie mich auf. Ihr Name war wie ein Bild, und An-Cin bewegte sich wie ein Messer durch meinen Verstand, als sie mich daran hinderte, noch weiter zu gehen. Der Weg über die Sterne sei der Pfad der Deelay, und ich könnte niemals vorbereitet sein auf die Hölle, die mich an seinem Ende erwartete.
Was sie mich sehen ließ, erfüllte mich mit Grauen, und erst da wurde mir bewusst, in welche Falle mich der Asiate gelockt hatte.
Ich drehte mich um und konnte die Tür nicht mehr sehen. Wie weit war ich wirklich gegangen?
Die Angst schnürte mir die Kehle zu, aber mein Gedanke an die Tür erzeugte das Bild, und meine Sehnsucht zurückzukehren schuf den Weg, und als die Shai von der Bluttür in meine Welt als dem einzigen Ausweg sprach, da war mir egal, welches Wesen ich mit mir nehmen würde und ob ich ihr wirklich vertrauen könnte. Ihre Gegenwart fühlte sich gut an, und es brauchte zwei, um die Tür ohne Klinke öffnen zu können.
Mein Einverständnis war augenblicklich, und so trat das Wesen An-Cin in das ein, was sie meinen Frame nannte.

*

Ich erinnere mich nicht, wie der Traum zuende gegangen ist, denn inzwischen weiß ich, dass es ein Traum gewesen sein muss. Die rote Tür existiert nicht wirklich, und würde ich nach New York zurückkehren, würde ich weder den unheimlichen Laden des Asiaten noch diese Tür finden können.
Aber manchmal wache ich schweißgebadet auf, mein Herz rast, und ich kann mich nicht erinnern, wo ich in meinen Träumen gewesen bin - und was ich getan habe.
21.8.06 21:49
 

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