Das Buch der Träume
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Im Dunkel der Nacht

* Eine Geschichte von Louis Cyphre *

Eine neue Stadt ist jedesmal ein neues Abenteuer, und unabhängig davon, wieviele Städte ich bereits bereist habe: Ich werde der Erkundungen niemals müde.
Jede Seele ist wie ein neues Buch, das es zu lesen gilt, und die Straßen, Gassen und Gebäude atmen Geschichte.
Ich wollte mir Zeit nehmen in der Stadt des Phantoms, doch da sah ich sie stehen am Rande der Gasse. Ich nahm diesen ganz besonderen Geruch der Lust an ihr wahr, und ihr schüchternes Antlitz konnte mich nicht täuschen: Eine sehr junge Dienstmagd, die sich ihrer Schönheit und Wirkung durchaus bewusst war, aber dennoch so tat, als seien ihre Gedanken keusch und ihre Beine ungeöffnet.
Es reizte mich, mit dem Kind ein wenig zu spielen, und so sprach ich sie an.
Sie senkte den Blick, wie es sich geziemt, und doch besaß sie die Frechheit, mir nur für eine Sekunde unverfroren in die Augen zu sehen, um ihre Neugierde zu stillen, und dieses begehrliche Funkeln verriet mir alles über die Sinnlichkeit ihres Charakters. Sie war alleine, und sie fühlte sich alleine, und schnell wurde ihr die Situation, alleine zu sein mit einem Fremden in der nächtlichen Stille der Stadt, allzu bewusst. Doch weniger aufkommende Furcht ließ sie frösteln als etwas anderes, das noch nicht allzu stark in ihr war, aber dennoch machtvoll an die Oberfläche ihres Charakters drängen würde, und ein Grinsen stahl sich auf meine Lippen, als ich die Möglichkeiten ihrer Seele und ihres in diese unscheinbaren Kleider gehüllten Körpers wahrnahm.
Vielleicht sollte ich dieses Geschöpf für mehr als ein kurzes Vergnügen nutzen...

Sie verstand mich, ohne dass ich erst deutlicher werden musste, und meine anfängliche Freundlichkeit täuschte sie nicht über meine wahren Absichten hinweg.
So nahm sie den Platz ein, der ihr zustand, und auf Knien tat sie das, was mein Begehr und ihre Bestimmung war. Sie verstand sich vortrefflich darauf, mich mit ihrer Zunge und ihren Lippen zu verwöhnen, und doch wagte sie es, eine Bitte zu äußern, die ich ihr unter anderen Umständen vielleicht sogar erfüllt hätte - doch hier, jetzt, an diesem Ort in der Zeit hatte ich mehr Spaß daran, ihre Bitte, sie von hinten zu nehmen, nachhaltig abzulehnen.
Ich packte sie an ihren Haaren und hielt sie an ihrem Platz, und ihr Widerstand war nur ein gespielter. Meine Lust, mich gehenzulassen, wurde unter dem rasanten Spiel ihrer Hand an meinem Schaft und ihrer Zunge an meiner empfindlichsten Stelle, überwältigend groß, und da meine Prinzipien in keiner Weise darauf ausgerichtet sind, Verlangen nachhaltig zu unterdrücken, gab ich ihr so vollkommen nach, wie es noch nie ein Mann bei ihr getan hatte.
Es war eine sehr lange Reise in diese Stadt gewesen, und ich hatte ihr mehr zu geben, als sie verkraften konnte. So verlor sie bei ihrer Taufe das Bewusstsein, doch ich markierte sie auf meine Weise für mich, sodass sie mich niemals vergessen würde.
1.12.06 07:50
 

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